
(Patria) - Auf Initiative des Ministers für Kommunikation und Verkehr von Bosnien und Herzegowina, Edin Forto, fand heute im Parlament von BiH ein Treffen mit Vertretern der EU-Delegation in BiH und Botschaftern der Mitgliedstaaten der Europäischen Union statt. Das zentrale Thema des Treffens war die Anwendung der Aufenthaltsbeschränkung für Berufskraftfahrer auf dem Gebiet der EU (90/180 Tage) und die Folgen, die sich daraus für Berufskraftfahrer und Transportunternehmen aus Bosnien und Herzegowina ergeben.
„Morgen wird die Europäische Kommission in Brüssel über dieses Thema beraten, weshalb es wichtig ist, unsere EU-Partner direkt über die alltäglichen Probleme zu informieren, mit denen Fahrer und Unternehmen vor Ort konfrontiert sind“, erklärte Minister Forto und warnte, dass aufgrund der angekündigten neuen Proteste eine reale Gefahr weiterer ernsthafter Störungen der Handelsströme besteht, wenn nicht bald eine tragfähige Lösung angeboten wird.
Auf dem Treffen wurden die Probleme vorgestellt, mit denen Fahrer und Unternehmen vor Ort konfrontiert sind, die finanziellen Folgen für den Sektor des internationalen Straßentransports sowie die breiteren Auswirkungen auf die Lieferketten.
Da die Anwendung der 90/180-Tage-Regel in die Zuständigkeit mehrerer Institutionen und Bereiche fällt, darunter Verkehr, Sicherheit und Visumpolitik, nahmen auch der amtierende Sicherheitsminister Ivica Bošnjak und der Kabinettschef des Außenministers Zlatan Burzić an dem Treffen teil, was die Notwendigkeit eines koordinierten institutionellen Handelns bestätigte.
Das Ministerium für Kommunikation und Verkehr von BiH setzt die intensive Kommunikation mit den Institutionen der Europäischen Union und den Mitgliedstaaten fort, um diese Angelegenheit ohne weitere Verzögerungen und zusätzliche wirtschaftliche Folgen zu lösen.
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