
(Patria) - Heute Morgen gegen sieben Uhr spielte sich in der Siedlung Bukinje bei Tuzla eine Szene ab, die eher an einen Film als an die Realität erinnerte.
Zwei maskierte Angreifer drangen unter Vorhalt von Schusswaffen in eine Spielhalle ein und erbeuteten innerhalb weniger Minuten einen Betrag von rund 75.000 KM. Nachdem sie das Geld an sich gebracht hatten, flohen sie in unbekannte Richtung.
Schockierte Angestellte und Bürger, die sich zu diesem Zeitpunkt in der Nähe aufhielten, alarmierten sofort die Polizei. Innerhalb weniger Minuten trafen Streifen der Polizeistation West und Angehörige der Polizeiverwaltung des Innenministeriums des Kantons Tuzla am Tatort ein.
Die Angaben der Anzeige wurden bestätigt, und bald darauf schalteten sich auch Ermittler der Kriminalpolizei unter Assistenz des Schnelleinsatzteams der Spezialpolizeieinheit in die Untersuchung ein.
In einer koordinierten Aktion unter Aufsicht des diensthabenden Staatsanwalts der Kantonsstaatsanwaltschaft Tuzla begann die Polizei mit der Fahndung nach den Angreifern.
Die Ergebnisse blieben nicht aus: Im Laufe des Tages wurde ein Fahrzeug gefunden, das mit dem Raubüberfall in Verbindung gebracht wird, und darin eine Reihe von Gegenständen, die als Schlüsselbeweise dienen könnten. Darunter befinden sich eine automatische Schusswaffe sowie Geld, von dem angenommen wird, dass es aus der begangenen Straftat stammt.
Wie Hayat.ba erfährt, hat die Polizei in kurzer Zeit auch die Personen identifiziert, die im Verdacht stehen, hinter dem morgendlichen Raubüberfall zu stecken. Fünf Personen wurden festgenommen und in die Diensträume des Innenministeriums des Kantons Tuzla gebracht, wo die kriminalistische Bearbeitung im Gange ist.
Im Innenministerium des Kantons Tuzla wird betont, dass die Ermittlungen noch andauern und daran gearbeitet wird, alle Umstände sowie mögliche Verbindungen der Verdächtigen zu anderen Straftaten aufzuklären.
Der Vorfall hat die Bewohner von Bukinje und die breite Öffentlichkeit beunruhigt, da bewaffnete Raubüberfälle dieses Ausmaßes in Tuzla keine häufige Erscheinung sind. Viele heben hervor, dass das rechtzeitige und schnelle Eingreifen der Polizei verhindert habe, dass die Geschichte weit schwerwiegendere Folgen annimmt.
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