
(Patria) - Der bosnisch-herzegowinische Fußballverband (FS) BiH steht vor ernsthaften finanziellen Konsequenzen, nachdem der Weltfußballverband (FIFA) Sanktionen wegen Vorfällen bei den Qualifikationsspielen zur Weltmeisterschaft im November beschlossen hat.
Die FIFA hat den FSBiH mit einer Gesamtstrafe von 215.000 Euro belegt, die sich auf die Spiele gegen Rumänien in Zenica und Österreich in Wien bezieht, schreibt N1.
Der FSBiH wurde für das Spiel gegen Rumänien mit 65.000 Euro bestraft.
In ihrer Begründung führte die FIFA mehrere Verstöße an, darunter das Fehlverhalten von Fans, rassistische Ausfälle sowie erhebliche Mängel in der Organisation und Sicherheit des Spiels.
Zu den genannten Gründen gehören auch der Einsatz von Pyrotechnik, Unruhen während des Abspielens der Hymnen und unzureichende Kontrolle auf den Tribünen.
Für die Vorfälle beim Auswärtsspiel in Österreich muss der FSBiH eine weitaus höhere Summe zahlen. Für das Spiel in Wien wurde eine Geldstrafe von 150.000 Euro verhängt.
Die FIFA betonte Sicherheitsmängel und den Einsatz von Pyrotechnik als Hauptgründe für eine derart hohe Sanktion.
Die Gesamtsumme der Strafe stellt einen der größten finanziellen Schläge für den FSBiH in den letzten Jahren dar.
Diese Entscheidung zeigt deutlich, dass jeder Mangel in der Organisation und im Verhalten auf den Tribünen künftig streng geahndet wird und der FSBiH zusätzliche Maßnahmen ergreifen muss, um ähnliche Situationen in Zukunft zu verhindern.
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