
(Patria) - Die Energieregulierungsbehörde der Föderation Bosnien und Herzegowina (FERK) hat heute in Mostar den wiederholten Antrag des öffentlichen Unternehmens Elektroprivreda BiH d.d. – Sarajevo (EPBiH) auf Strompreiserhöhung nicht geprüft.
Der amtierende Präsident der FERK, Jasmin Bešo, erklärte, dass der Punkt von der Tagesordnung der heutigen Sitzung gestrichen werde, da Elektroprivreda zusätzliche Daten liefern müsse. Dem stimmte auch das FERK-Mitglied Mile Srdanović zu und wies darauf hin, dass er Andeutungen über andere Hintergründe des Verfahrens zurückweise.
Das FERK-Mitglied Sanela Pokrajčić war dafür, dass heute über den Antrag von EPBiH entschieden wird. Sie bewertete die eingereichten Unterlagen und die Begründung, im Gegensatz zur Meinung der beiden anderen Mitglieder, als schulmäßiges Beispiel dafür, wie Anträge aussehen sollten.
Der Generaldirektor von EPBiH, Sanel Buljubašić, der ebenfalls an der Sitzung in Mostar teilnahm, äußerte die Erwartung, dass der Antrag auf der nächsten Sitzung angenommen wird.
„Es geht um die Sicherheit des gesamten Sektors, in dem EPBiH das größte Unternehmen mit den meisten Kunden ist“, betonte Buljubašić.
Die Inputs werden ständig teurer, während der Strompreis seit 10 Jahren gleich bleibt, sagte Buljubišić.
Die beantragte Preiserhöhung würde für Haushalte im EPBiH-System bis zu 10 Prozent betragen.
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