
(Patria) - Das Föderale Ministerium für Umwelt und Tourismus hat die Öffentlichkeit über die ergriffenen Schritte nach in den Medien veröffentlichten Informationen über die Ergebnisse der Gesundheitsuntersuchungen der Bevölkerung in der Gemeinde Vareš informiert, wonach bei der Analyse von 44 Blutproben verschiedener Altersgruppen besorgniserregende Bleiwerte im Blut festgestellt wurden.
- Angesichts der potenziell schwerwiegenden gesundheitlichen Folgen, die das Vorhandensein von Blei im Blut verursachen kann, hat die Föderale Ministerin für Umwelt und Tourismus, Nasiha Pozder, eine dringende Aufforderung an die Föderale Verwaltung für Inspektionsangelegenheiten zur Durchführung einer Inspektion in Bezug auf den genannten Fall gerichtet - teilen sie aus dem Föderalen Ministerium für Umwelt und Tourismus mit.
Sie fügen hinzu, dass das Föderale Ministerium für Umwelt und Tourismus verlangt habe, dass nach Abschluss der Inspektion die relevanten Ergebnisse und Informationen übermittelt werden, um in Übereinstimmung mit den geltenden Vorschriften geeignete Maßnahmen vorschreiben zu können und die Öffentlichkeit rechtzeitig, transparent und zuverlässig über alle weiteren Schritte zu informieren.
- Wir weisen darauf hin, dass das Föderale Ministerium für Umwelt und Tourismus bis zu diesem Zeitpunkt keine offizielle Anfrage oder ein Schreiben bezüglich der genannten Untersuchungen erhalten hat. Angesichts der Besorgnis der Öffentlichkeit sowie der in den Medien veröffentlichten Informationen hat das Föderale Ministerium für Umwelt und Tourismus jedoch unverzüglich reagiert, unter Berücksichtigung des Schutzes der Gesundheit der Bürger und des Umweltschutzes - teilen sie aus diesem Ministerium mit, wie das Büro der Regierung der Föderation Bosnien und Herzegowinas für Öffentlichkeitsarbeit übermittelt.
In der Lokalzeitung Bobovac wurde ein Artikel veröffentlicht, in dem es heißt, dass die Gesundheitsuntersuchungen der Bevölkerung im Gebiet von Vareš schockierende Ergebnisse gezeigt hätten, da bei allen getesteten Personen das Vorhandensein von Blei im Blut festgestellt wurde.
"Alle 44 analysierten Blutproben von Personen verschiedener Generationen waren positiv auf das Schwermetall, das schwerwiegende gesundheitliche Folgen verursacht, und bei 17 Personen wurden Werte festgestellt, die eine sofortige medizinische Reaktion erfordern", heißt es in dem Text.
Es wird auch angeführt, dass der Direktor des Gesundheitszentrums Vareš, Ahmed Memić, gesagt habe, sie hätten alle zuständigen Institutionen und Ministerien auf föderaler und kantonaler Ebene informiert und die sofortige Verordnung von Maßnahmen zur Bewältigung dieser Situation gefordert.
Er warnte, dass es notwendig sei, eine systematische Blutanalyse der gesamten Bevölkerung des weiteren betroffenen Gebiets durchzuführen, da bisher hauptsächlich Proben von Personen analysiert worden seien, die in der Nähe der Abraumhalde der Mine DPM Metali in den varešer Dörfern Pržići und Daštansko leben.
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