
(Patria) - Die zuständigen Institutionen aller Regierungsebenen in der Föderation Bosnien und Herzegowina setzen die Überwachung der hydrometeorologischen Situation fort, da laut Prognosen des Föderalen hydrometeorologischen Instituts in der kommenden Zeit auf dem Gebiet der Föderation von BIH weiterhin Schneefälle erwartet werden, die zu
Problemen im Funktionieren führen können, und dass das plötzliche Schmelzen von Schnee Sturzfluten und Erdrutsche verursachen kann.
In diesem Zusammenhang sind die kantonalen und kommunalen bzw. städtischen Zivilschutzbehörden verpflichtet, die am stärksten gefährdeten Gebiete, die von Schneefällen, Überschwemmungen und Erdrutschen betroffen sind, kontinuierlich zu inspizieren und zu überwachen und, falls sie dies noch nicht getan haben, ihre organisierten Schutz- und Rettungskräfte in Bereitschaft zu versetzen, einschließlich
der Schutz- und Rettungsdienste und spezialisierten Zivilschutzeinheiten.
Ziel ist es, dass diese Kräfte als erste Reaktion gemäß ihren Zuständigkeiten, Verpflichtungen und geltenden Schutz- und Rettungsplänen bereit sind und rechtzeitig auf potenzielle Gefahren reagieren, um Menschen und Sachwerte auf dem Gebiet der Kantone, Gemeinden und Städte zu schützen.
Die föderalen spezialisierten Zivilschutzeinheiten bleiben weiterhin in Bereitschaft für den Fall, dass ihr Einsatz erforderlich ist, d. h. eine schnelle Reaktion vor Ort. Besonderes Augenmerk wird auf die föderale spezialisierte Einheit für Wasserrettung sowie auf die föderale spezialisierte Einheit für das Abpumpen von Wasser mit Hochleistungspumpen gelegt.
Nach den Niederschlägen vom 5./6. Januar 2026 und aufgrund des Schmelzens der Schneedecke hat das Föderale hydrometeorologische Institut auf der Grundlage verfügbarer meteorologischer und hydrologischer Prognosen sowie verfügbarer Plattformen, einschließlich EFAS, eine Mitteilung über mögliche Sturzfluten und Erdrutsche auf dem Gebiet der
Föderation Bosnien und Herzegowina herausgegeben. Der erwartete Scheitelpunkt der Hochwasserwelle wird für den 7. Januar 2026 prognostiziert.
Laut weiterer Prognose des Föderalen hydrometeorologischen Instituts werden die Wasserläufe größtenteils stagnieren. Niederschläge werden weiterhin auftreten, aber derzeit gibt es keine Anzeichen für eine signifikante Verschlechterung der hydrometeorologischen Situation. Daten der zuständigen Institutionen zeigen, dass die komplexeste Situation weiterhin an den Wasserläufen der Flüsse Trebižat, Buna und Bunica verzeichnet wird, wo die verstärkte Überwachung und Beobachtung der Lage vor Ort fortgesetzt wird.
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