
(Patria) - Die Arroganz und Unwissenheit der herrschenden Cliquen im Kanton Sarajevo haben auch die Universität Sarajevo nicht verschont, die zum Hauptziel anonymer Anzeigen geworden ist, die erstaunlicherweise in kürzester Zeit bearbeitet werden, heißt es in einer Reaktion von Faruk Dević, Mitglied des Verwaltungsrats der UNSA.
„Wären die staatlichen Behörden bei der Lösung drängender Probleme so effizient, wie sie bei der Bearbeitung fiktiver Anzeigen aktiv sind, wären wir nicht mehr und nicht weniger als die Schweiz. Die Anbiederung an Interessengruppen ist zur herrschenden Politik geworden, die die Organe des Kantons nur allzu erfolgreich umsetzen, die sich dabei wie ein Durchlauferhitzer verhalten.
Es ist offensichtlich, dass dieselben Interessengruppen nicht die Verbesserung der Interessen zum Ziel haben, sondern die Kontrolle über das Budget der Universität Sarajevo, das in einer Amtszeit der Führung über 800 Millionen konvertible Mark beträgt.
Und damit die ganze Sache eine noch höhere Eskalationsstufe erreicht, unter Panik und Angst, dass die Krallen nicht auf dieses Budget gelegt werden, beweist auch der orchestrierte Angriff auf meine Nachfolgerkollegen im Studentenparlament. Auf eine äußerst rücksichtslose Weise greifen diese als anonyme Anzeigeerstatter bekannten Interessengruppen wütend Imran Pašalić an, der sich tapfer für den Fortschritt der Universität einsetzt, wofür er meine volle Unterstützung hat.
Da ich annehme, dass dieser mein Status Gegenstand einer weiteren fiktiven Anzeige sein wird, möchte ich allen, die denselben in den Dokumenten lesen werden, kurz mitteilen:
Das Budget der Universität ist kein privates Budget, sondern unser aller, der Bürger. Das Interesse der Universität ist nicht das Interesse der Mächtigen, sondern das öffentliche Interesse der Gesellschaft und des Staates. Es war lange vor uns da und wird auch nach uns da sein, Generationen erziehen, die Gesellschaft verbessern und den Staat aufbauen. Das sollen alle wissen“, heißt es in der Reaktion.
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