
(Patria) - Die Europäische Kommission hat die Reformagenda von Bosnien und Herzegowina positiv bewertet, ein entscheidender Schritt für den Erhalt von 976,6 Millionen Euro aus dem EU-Instrument für Reformen und Wachstum.
Die Kommission kam zu dem Schluss, dass die am 30. September 2025 vorgelegte Reformagenda die Ziele der Verordnung über das Instrument für Wachstum erfüllt. Die Agenda definiert prioritäre Reformen zur Beschleunigung der grünen und digitalen Transformation, zur Stärkung der Entwicklung des Privatsektors, zur Bindung von Talenten sowie zur Stärkung der Grundrechte und der Rechtsstaatlichkeit. Nun liegt es an Bosnien und Herzegowina, das Abkommen über das Instrument und den Kreditvertrag zu unterzeichnen und zu ratifizieren. Die Auszahlung der Mittel an Bosnien und Herzegowina, einschließlich der Vorfinanzierung, kann erst beginnen, wenn die genannten Abkommen in Kraft treten und alle Bedingungen erfüllt sind.
Der Wachstumsplan für den Westbalkan stellt eine Roadmap für die Annäherung der westbalkanischen Volkswirtschaften an die Europäische Union dar. Der Wachstumsplan umfasst 6 Milliarden Euro für Investitionen in die Region, basierend auf dem Prinzip von Investitionen und Reformen. Er bereitet auch den Beitritt zum Binnenmarkt vor, was den Bürgern des Westbalkans ermöglichen wird, bestimmte frühe Vorteile der europäischen Integration zu erzielen. Die Auszahlung der Mittel wird von der erfolgreichen Umsetzung der Reformagenda abhängen, die Reformen in Kernbereichen sowie sozioökonomische Reformen durch Zusammenarbeit mit der Europäischen Kommission umfasst.
Mit dieser Genehmigung haben nun alle sechs Partner vom Westbalkan ihre Reformagenden verabschiedet und können die Vorteile des Instruments nutzen, während sie auf ihrem europäischen Weg vorankommen.
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