Was die Redaktion von Klix.ba während der siebenstündigen Durchsuchung durch die Polizei der RS erlebte

Patria
AutorPatria
17:35
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Was die Redaktion von Klix.ba während der siebenstündigen Durchsuchung durch die Polizei der RS erlebte

Angehörige des Innenministeriums der Republika Srpska in Zusammenarbeit mit dem MUP KS drangen am Morgen in die Redaktion des Portals Klix.ba ein, um alle Gegenstände zu beschlagnahmen, von denen sie annehmen, dass sie ihnen bei der Untersuchung der Abhöraffäre um die Premierministerin dieser bh. Entität, Željka Cvijanović, helfen werden. Am Nachmittag wurde die Durchsuchung beendet.

Die Angehörigen des MUP RS in Zusammenarbeit mit dem MUP KS forderten die Journalisten und Redakteure auf, von ihren Stühlen aufzustehen und in einen anderen Raum zu gehen.

Wie Klix.ba schreibt, brachten die Polizisten unter der Leitung von Siniša Kostrešević einen gerichtlichen Beschluss mit, der von dem Ermittlungsrichter Igor Todorović, Richter am Amtsgericht in Sarajevo, unterzeichnet wurde.

- Von dem Moment an, als sie in die Räumlichkeiten des Portals Klix.ba eindrangen, war es uns verboten, jegliche Inhalte zu veröffentlichen. Nach einigen Stunden wurde allen Mitarbeitern der Aufenthalt in den Redaktionsräumen gestattet, mit Ausnahme der Journalistin Edita Gorinjac, den Direktoren Dario und Mario Šimić sowie dem Chefredakteur und verantwortlichen Redakteur Jasmin Hadžiahmetović - heißt es.

Den Mitarbeitern des Portals Klix.ba war es nicht erlaubt, Telefone zu benutzen oder mit Personen außerhalb der Redaktion zu kommunizieren. Erst nach einigen Stunden durften die Journalisten des Portals Klix.ba, die sich zu diesem Zeitpunkt nicht in der Redaktion befanden, Nachrichten auf unserem Portal veröffentlichen, aber wir wurden gewarnt, nichts zu veröffentlichen, was die Durchsuchung betrifft, die mehr als sieben Stunden dauerte, berichtet Patria.

Neben den Unterlagen, von denen sie annehmen, dass sie ihnen bei der Untersuchung helfen, wurden die Festplatten aller Computer in der Redaktion, private Mobiltelefone, USB-Sticks, CDs, Laptops und anderes Büromaterial beschlagnahmt.

Bei dieser Gelegenheit bedanken wir uns bei allen Kollegen, die den ganzen Tag vor unserer Redaktion warten, bei all unseren Lesern, Journalistenverbänden und allen Redaktionen, die uns im Recht auf objektive und unparteiische Berichterstattung unterstützt haben.

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