
Die Teilnehmer des 18. Eurasien-Forums, darunter ehemalige und amtierende Präsidenten mehrerer Länder, betonten die Notwendigkeit eines internationalen Kampfes gegen den ISIL, berichtet die bosnisch-herzegowinische Nachrichtenagentur Patria.
Der ehemalige türkische Präsident Abdullah Gül sagte, dass eine Zusammenarbeit der Länder in der Region notwendig sei.
Der ISIL sei ein Phänomen, das aus Verzweiflung, Ungerechtigkeit, Armut und mangelnder Bildung resultiere. Es reiche nicht aus, ihn nur mit militärischen Aktionen zu bekämpfen.
Der ehemalige albanische Präsident Bamir Topi betonte ebenfalls die Gefahr des ISIL und unterstrich die Notwendigkeit bilateraler und internationaler Zusammenarbeit sowohl in der Region als auch in Europa.
Das Eurasien-Forum wird einmal jährlich unter aktiver Beteiligung nationaler und internationaler Entscheidungsträger sowie Experten aus den Bereichen Wirtschaft, Politik, Energie, Soziologie und Sicherheit organisiert.
Über den ISIL sprachen auch der Präsident Montenegros, Filip Vujanović, der Präsident Mazedoniens, Gjorge Ivanov, sowie der ehemalige bulgarische Präsident Petar Stoyanov, der ehemalige tschechische Präsident Václav Klaus, der ehemalige serbische Präsident Boris Tadić, der ehemalige slowenische Präsident Danilo Türk...
Der Gipfel fand vom 7. bis 9. April in Istanbul statt, und Bosnien und Herzegowina wurde durch den Präsidenten der Föderation Bosnien und Herzegowina, Marinko Čavara, vertreten, der sagte, dass der ISIL auch Islamophobie und Fremdenfeindlichkeit in Europa ausgelöst habe.
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