
(Patria) - Die Partei der Demokratischen Aktion (SDA) verurteilt aufs Schärfste den Aufruf der Behörden des RS-Entität zu einer heutigen Versammlung von Bürgern an der Entitätsgrenze und einer 30-minütigen Verkehrsblockade.
"Mit dieser Handlung werden nicht nur interethnische Spannungen geschürt und die Sicherheitslage in Bosnien und Herzegowina gestört, sondern auch der Daytoner Friedensvertrag bzw. die Verfassung von Bosnien und Herzegowina direkt verletzt, die besagt, dass die Entitäten die volle Bewegungsfreiheit in ganz Bosnien und Herzegowina nicht behindern dürfen.
Wir fordern EUFOR auf, gemäß dem im Daytoner Friedensvertrag festgelegten Mandat zu reagieren, das ihnen unter anderem die Verpflichtung auferlegt, die Behinderung der Bewegungsfreiheit der Zivilbevölkerung zu verhindern. Andernfalls tragen sie die Verantwortung für die Verletzung des Abkommens und alle potenziellen negativen Folgen dieser Handlung, heißt es in der Erklärung der SDA.
Sie betonen, dass die Einschränkung der Bewegungsfreiheit eine Straftat gemäß dem Strafgesetzbuch von Bosnien und Herzegowina ist, und fordern die Staatsanwaltschaft von Bosnien und Herzegowina auf, alle Verantwortlichen für diese verfassungswidrige und rechtswidrige Handlung strafrechtlich zu verfolgen, falls der Verkehr über die inter-entitäre Grenze blockiert wird.
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