
(Patria) - Die ersten Staatsbürger Bosnien und Herzegowinas wurden über den Katastrophenschutzmechanismus der Europäischen Union (UCPM) aus dem Nahen Osten evakuiert, in enger Koordination mit dem Sicherheitsministerium von Bosnien und Herzegowina und dem Außenministerium von Bosnien und Herzegowina.
Gestern wurde die Evakuierung von 13 Staatsbürgern Bosnien und Herzegowinas aus Oman (Maskat) nach Rumänien (Bukarest) durchgeführt, womit der Prozess der organisierten Rückführung unserer Bürger aus der Region des Nahen Ostens fortgesetzt wurde.
Bosnien und Herzegowina hat den Katastrophenschutzmechanismus der Europäischen Union aktiviert, um die organisierte Rückkehr seiner Bürger zu ermöglichen, die von der Sicherheitskrise und den Konflikten im Nahen Osten betroffen sind.
Einer der Rückführungsflüge von Riad nach Warschau ist für den 11. März 2026 geplant, für den
bislang 11 Staatsbürger Bosnien und Herzegowinas gemeldet wurden.
Wie aus der Delegation der Europäischen Union in Bosnien und Herzegowina mitgeteilt wurde, wird die Operation vom Europäischen Koordinierungszentrum für Notfallmaßnahmen koordiniert, das den Mitgliedstaaten und Partnerländern bei der Organisation der Evakuierung und Rückführung von Bürgern Unterstützung bietet.
Nach verfügbaren Informationen haben die ersten Rückflüge bereits begonnen, und die Evakuierung erfolgt durch gemeinsame Operationen und Koordination mehrerer Staaten, die am Katastrophenschutzmechanismus teilnehmen.
Nach Angaben des diplomatisch-konsularischen Netzes von Bosnien und Herzegowina befinden sich derzeit mehrere hundert Staatsbürger von Bosnien und Herzegowina im Nahen Osten, die Informationen oder Hilfe für die Rückkehr angefordert haben. Die meisten von ihnen befinden sich in Israel und im Iran, während sich eine beträchtliche Anzahl von Bürgern auch in den Golfstaaten befindet, darunter die Vereinigten Arabischen Emirate, Katar, Kuwait und Saudi-Arabien.
Nach Schätzungen der zuständigen Institutionen haben mehr als hundert Staatsbürger von Bosnien und Herzegowina Hilfe für die organisierte Rückkehr beantragt, während die übrigen ihren Aufenthalt bei den diplomatisch-konsularischen Vertretungen gemeldet haben und die Entwicklung der Sicherheitslage verfolgen.
Das Außenministerium von Bosnien und Herzegowina und die diplomatisch-konsularischen Vertretungen in der Region stehen in ständigem Kontakt mit den Bürgern, und die Evakuierung wird in Koordination mit Partnerstaaten und europäischen Institutionen organisiert, um ihre sichere Rückkehr zu ermöglichen.
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