
(Patria) - Bosnien und Herzegowina, Serbien und Kosovo sind die problematischsten Länder des Westbalkans.
Die transatlantische Gemeinschaft ist entschlossen, die Probleme zu lösen, sagte der Sondergesandte des State Departments für den Westbalkan, Gabriel Escobar.
„Wie Sie wissen, hat Bosnien sehr große Herausforderungen. Ich denke, die größte Herausforderung ist jetzt, dass Dodik seit mehr als 25 Jahren die Grundlagen der Stabilität und Sicherheit von Bosnien und Herzegowina untergräbt – und das ist das Daytoner Friedensabkommen, sowie alle Strukturen darin, einschließlich der Friedenstruppen und des Hohen Vertreters.
Dies ist also wirklich die größte Herausforderung für Bosnien und Herzegowina im Moment.
Deshalb müssen wir gemeinsam mit verantwortungsvollen Stimmen entscheiden, wie wir Dayton stärken und wie wir Bosnien und Herzegowina auf seinem europäischen Weg voranbringen können“, sagte er im Gespräch mit Voice of America, der albanischsprachigen Redaktion.
Escobar kündigte auch sein neues Treffen mit dem serbischen Präsidenten Aleksandar Vučić an.
Er warnte, dass Belgrad beginnen müsse, sich den westlichen Sanktionen gegen Russland anzuschließen.
„Ich möchte sagen, dass wir der Meinung sind, dass Serbien Sanktionen einführen sollte. Es gibt keine rechtliche Verpflichtung dazu, und es ist klar, dass jeder Staat seine eigene Außenpolitik betreibt. Aber es liegt nicht im Interesse des Images Serbiens, am Rande der europäischen Familie zu bleiben. Das ist es also, was wir wiederholt haben und was ich noch einmal wiederholen werde“, sagte er.
Über Montenegro sprach Escobar die Haltung aus, dass die neue Regierung so schnell wie möglich gebildet werden sollte.
Aber er stellte auch eine Bedingung:
„Die Vereinigten Staaten haben sehr deutlich gemacht, dass wir nur Parteien sehen wollen, die sich auf die europäische Integration konzentrieren und der NATO verpflichtet sind und die auch unseren Standpunkt in der Russlandfrage teilen.
Ich denke, wir sind uns darüber sehr im Klaren“, sagte er und fügte hinzu, dass der montenegrinische Präsident Jakov Milatović die Botschaft gut verstanden habe und „ein Zeichen gegeben habe, dass er dem zustimmt“.
Komentari (0)
Prijavite se za komentiranje
PrijavaJos nema komentara. Budite prvi!
Minuta
Sve →Iz drugih kategorija

Hoher Repräsentant nicht gewählt: Deutsche, Franzosen und Briten gegen Amerikaner, neuer Versuch Ende Juni

ČOVIĆ OHNE GNADE Wie diejenigen, die Ademović ins Amt brachten, ihm eine politische Hölle bereiteten




Sonniger Samstag, es wird recht warm




Tragödie im albanischen Ferienort: Zwei Minderjährige ertrunken













