
(Patria) - Das staatliche Stromübertragungsunternehmen Nordmazedoniens (MEPSO) hat den Vertrag mit Energoinvest über den Bau einer 400-Kilovolt-Stromleitung nach Albanien gekündigt.
Die Nichterfüllung der Verpflichtungen durch den Auftragnehmer sowie die Forderungen nach zusätzlichen Zahlungen führten zur sofortigen Kündigung des Vertrags und zur Unmöglichkeit einer Einigung zwischen den beiden Parteien, so MEPSO.
Der am 7. Februar 2020 geschlossene Vertrag mit Energoinvest mit einer Ausführungsfrist von 30 Monaten lief am 30. Mai 2023 aus, fügt MEPSO hinzu. Der Auftragswert wurde auf 17,2 Millionen Euro geschätzt, berichtet Indikator.ba.
Seit Beginn des Projekts wurden 24 von geplanten 269 Mastfundamenten, d.h. 8,9 Prozent, ausgeführt und 51,2 Prozent der Ausrüstung geliefert, so das Stromübertragungsunternehmen.
MEPSO kündigt an, eine neue Ausschreibung zur Auswahl eines neuen Auftragnehmers für die Fertigstellung des Projekts zu veröffentlichen.
Derzeit verfügt Nordmazedonien über 400-kV-Verbindungen mit Griechenland, Serbien, dem Kosovo und Bulgarien.
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