
Professor Dr. Edin Pobrić ist als Präsident des PEN-Zentrums Bosnien und Herzegowina zurückgetreten. Auf unsere Frage nach den Gründen für seinen Rücktritt von dieser Position antwortete Edin Pobrić, Professor an der Philosophischen Fakultät in Sarajevo, sehr kurz:
„Ich möchte das nicht kommentieren“.
Der PEN-Organisation in Bosnien und Herzegowina wird seit Jahren von allen möglichen Skandalen erschüttert. Das PEN-Zentrum Bosnien und Herzegowina ist seit Jahren nicht in der Lage, ein Quorum zu bilden und normal zu funktionieren. Dies hat nur bestätigt, dass hinter den Kulissen des PEN-Zentrums vieles vor sich geht. Außerhalb der Mauern dieser Organisation kommt seit Jahren nichts an die Öffentlichkeit.
Es handelt sich um einen internationalen Verband von Schriftstellern, Dichtern, Essayisten, Drehbuchautoren und Dramatikern. Der PEN setzt sich weltweit für die Meinungsfreiheit, für die Rechte und den Erhalt von Sprachen, für die Verteidigung der Intellektualität ein, kämpft gegen alle Arten von Vorurteilen und verteidigt Schriftsteller gegen repressive Politik. Es ist schockierend, dass das PEN-Zentrum Bosnien und Herzegowina, das eine Art Gewissen der Gesellschaft ist, keinerlei Transparenz in seiner eigenen Arbeit aufweist. Welches Recht und welchen Ruf hat es dann, in der Öffentlichkeit zu agieren?
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