Gemeinde Jezerski - Dijelovi weihte feierlich die Türen der neuen Moschee ein: Ein religiöses und spirituelles Zentrum für die gesamte Region

Patria
AutorPatria
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Gemeinde Jezerski - Dijelovi weihte feierlich die Türen der neuen Moschee ein: Ein religiöses und spirituelles Zentrum für die gesamte Region

(Patria) - In der Gemeinde Jezerski-Dijelovi, Medžlis der Islamischen Gemeinschaft Bosanska Krupa, wurde feierlich die neu errichtete Moschee eingeweiht – ein religiöses Gebäude, das zweifellos ein spirituelles Zentrum und ein Symbol der Gemeinschaft dieser Region sein wird.

An der Feier nahmen die höchsten Vertreter der Islamischen Gemeinschaft in Bosnien und Herzegowina teil – Reisul-ulema Husein-ef. Kavazović, Mufti von Bihać Hafiz Mehmed-ef. Kudić, Hauptimam des Medžlis Bosanska Krupa Muhamed-ef. Begić, zahlreiche Imame, Vertreter der lokalen Behörden sowie Gläubige aus allen Teilen Krajinas.

– Heute, Brüder und Schwestern, nehmen wir an einem großen und gesegneten Ereignis teil. Wir eröffnen nicht nur ein weiteres Gebäude. Wir eröffnen das Herz der Gemeinschaft, eine Schule der Erziehung und Moral, einen Ort der Begegnung und des Lernens – sagte Reisul-ulema Kavazović bei dieser Gelegenheit.

Er ging auf die Bedeutung der Moschee im Leben eines Muslims und der Gemeinschaft als Ganzes ein und betonte ihre tiefe Verbindung zur Identität und Kultur der bosniakischen Muslime.

Er hob hervor, dass die Moschee nicht nur ein Ort des Gebets ist, sondern auch das Fundament der gesellschaftlichen Ordnung, ein Ort, der den moralischen Charakter der Gemeinschaft prägt, ein Ort der Begegnung und Solidarität, aber auch ein Wegweiser zu universellen Werten.

– Die Moschee lehrt uns, wie wir bessere Menschen sein können, wie wir im Handel, im Geschäft, in der Gerechtigkeit und in den gegenseitigen Beziehungen richtig messen. Wenn wir jemandem seine Mühe nicht fair auszahlen, wenn wir Unfähige gegenüber Fähigen bevorzugen, messen wir falsch. Und der Koran sagt: „Wehe denen, die falsch messen“ – warnte der Reisul-ulema.

Er sprach auch über die Lage in der Welt, insbesondere in Palästina und Gaza, und sagte, dass Tyrannei und Ungerechtigkeit immer vergänglich seien und dass Allah jedem geben werde, was er verdient habe.

– Es ist eine Sünde, irgendjemandem Böses anzutun. Und das Böse, das heute unseren Kindern und Brüdern in Gaza angetan wird, wird nicht ungestraft bleiben. Allah wird nicht zulassen, dass Tyrannei ewig währt – sagte unter anderem Reisul-ulema Kavazović.

Eine Gemeinde mit historischer Tiefe

Die Gemeinde Dijelovi ist heute die zweitgrößte in dieser Region, und ihre Wurzeln reichen tief in die Geschichte zurück. Sie entstand durch die Ansiedlung von Bosniaken aus dem Inneren Bosniens, aber auch von Muhadschiren – Vertriebenen aus Lika.

In der osmanischen Zeit war diese Gemeinde laut historischen Quellen als Mala Hiseta bekannt. Der Name „Hiseta“ selbst leitet sich vom türkischen Wort „hise“ (Teil) ab, das vom arabischen „hissa“ abgeleitet ist und Teile bedeutet – was auf Siedlungen hinweist, die aus kleineren Mahalas bestanden, die eine Einheit bildeten, die mit einer Festung, einer Kommandantur oder einer religiösen Gemeinschaft verbunden war.

Über die Bedeutung dieses Ereignisses für das gesamte Muftiat sprach der Mufti von Bihać Hafiz Mehmed-ef. Kudić.

– Im Muftiat Bihać haben wir 240 Gemeinden und ebenso viele Moscheen. Die meisten von ihnen wurden von den stolzen und großzügigen Händen unserer Gemeindemitglieder erbaut. Das ist der beste Beweis dafür, dass diejenigen, die eine Moschee bauen, auch den Willen und die Kraft haben, sie zu schützen, zu erhalten und regelmäßig zu besuchen. Die Erfahrung lehrt uns, dass Allah uns erneut prüfen kann, wenn wir die Moscheen vernachlässigen. Moscheen, die nicht besucht werden, beginnen sich zu leeren und geistig zu verfallen, und dann bleiben sie auf dieser Welt einsam – sagte Mufti Kudić.

Vom Fundament bis zum Minarett

Die alte Moschee in Dijelovi, obwohl Zeugin vieler Generationen und Ereignisse, konnte die Bedürfnisse der immer größer werdenden Gemeinde nicht mehr erfüllen.

Daher beschloss die Gemeindeversammlung im Jahr 2021 den Bau einer neuen Moschee. Noch im selben Jahr begannen die Bauarbeiten, und die Grundsteinlegung fand 2022 statt.

Drei Jahre später erleben die Gemeinde und die gesamte Region die Verwirklichung eines großen Traums. Die neue Moschee mit moderner Architektur und traditionellen Elementen ist nicht nur ein Gebetsraum – sie ist ein Ort der Zusammenkunft, des Lernens, der gegenseitigen Unterstützung und der Bewahrung der Identität.

– Aus der kleinen alten Moschee, die uns 58 Jahre lang diente, treten wir heute in das neue, geräumigere und schönere Haus Allahs ein. Nicht, weil es uns zu eng war, sondern weil unser Herz gewachsen ist, denn diese Generation ist geehrt, etwas zu bauen, das uns alle überdauern wird. Dieses Waqf, diese Moschee, wird Zeuge unserer Absichten und unserer Taten vor dem Herrn der Welten sein. Wir danken jedem Stifter, jedem Spender, jedem, der sich für sich selbst eingesetzt hat. Wer das Haus Allahs baut, dem baut Allah ein Haus im Paradies – sagte Hauptimam Muhamed-ef. Begić.

Neben passenden Ansprachen wurden während des Programms auch Ilahije (religiöse Gesänge) aufgeführt, Koranverse rezitiert und ein Gebet für die gesegnete Nutzung des neuen Gebäudes gesprochen.

Die Moschee wurde zum Waqf der Islamischen Gemeinschaft erklärt, und Reisul-ulema Kavazović überreichte die Schlüssel an die Stifter Muhamed und Senija Harčević, woraufhin sie gemeinsam die Türen dieser Moschee öffneten.

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