
Beide Kammern des Parlamentarischen Versammlung von Bosnien und Herzegowina haben heute in getrennten Sitzungen die Erklärung des Staatspräsidiums von Bosnien und Herzegowina verabschiedet, mit der sie sich zur Umsetzung europäischer Reformen in unserem Land verpflichten. Allerdings konnte es nicht ohne Skandal abgehen, dafür sorgten die Abgeordneten und Delegierten von Dodiks SNSD und DNS, schreibt die Nachrichtenagentur Patria.
Sie verließen die Sitzung des Repräsentantenhauses, weil ihr Antrag auf Ablösung von Šefik Džaferović vom Amt des Vorsitzenden aufgrund der sogenannten „Kriegshypothek“ nicht angenommen wurde. Aus demselben Grund erschienen die Delegierten der SNSD und des mit ihnen verbündeten DNS auch nicht zur gemeinsamen Sitzung.
Zur Erinnerung: Sie verließen die Sitzung nicht, als die Chefs der deutschen und britischen Diplomatie daran teilnahmen. Damals störte sie Džaferovićs „Vergangenheit“ nicht.
Genauso wenig stört es sie, wenn sie Haushaltsgelder für Reisen ausgeben und für die Auszahlung Džaferovićs Unterschrift benötigt wird.
-Um welche Heuchler es sich handelt, zeigt die Tatsache, dass die Abgeordneten der SNSD sehr gerne offiziell ins Ausland reisen, von Afghanistan und Straßburg über Wien. Für all diese Reisen unterschreibt Šefik Džaferović die Reiseaufträge und die Auszahlung der Tagegelder. Er stört sie nicht, wenn sie Geld nehmen müssen, behauptet die Abgeordnete der SDS, Aleksandra Pandurević.
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