
(Patria) - Eine außerordentliche Sitzung des Hauses der Völker des Parlaments der FBiH ist für den 15. April angesetzt, und nur ein Tagesordnungspunkt steht auf der Tagesordnung: der Gesetzesentwurf zur Änderung und Ergänzung des Gesetzes über die Gaspipeline „Südschnittstelle Bosnien und Herzegowina und Republik Kroatien“ – Dringlichkeitsverfahren.
Das Repräsentantenhaus hat in einer außerordentlichen Sitzung am 8. April Gesetzesänderungen mit 79 Ja-Stimmen, zwei Nein-Stimmen (SBiH) und einer Enthaltung angenommen.
Die Gesetzesänderungen sehen neue Abzweigungen der Gaspipeline vor, nämlich von Kladanj nach Tuzla.
In den Gesetzestext wird der Name des Investors, des amerikanischen Unternehmens AAFS Infrastructure and Energy d.o.o., eingetragen, das in Sarajevo im vollständigen Besitz des amerikanischen Unternehmens AAFS Infrastructure and Energy LLC registriert ist, und BH-Gas als öffentliches Unternehmen, das Träger des Projekts sein sollte, wird gestrichen.
Während auf die Annahme der Gesetzesänderungen und -ergänzungen im Haus der Völker gewartet wird, hat die Regierung der FBiH bereits den Text der Vereinbarung mit den Änderungen angenommen und ihn dem Ministerrat von BiH vorgelegt.
Bosnien und Herzegowina und Kroatien müssen ein zwischenstaatliches Abkommen über den Bau der Südschnittstellen-Gaspipeline unterzeichnen, und die Unterzeichnung selbst ist für Ende April geplant. Allerdings spielt auch das Präsidium von BiH eine Rolle bei zwischenstaatlichen Abkommen, das zumindest bisher am Ende der Ereignisse steht.
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