
Von: Amina Čorbo-Zećo
In einer Zeit, in der Lügen immer lauter werden und Teil der offiziellen Rhetorik werden, ist es notwendig, die Wahrheit immer wieder zu wiederholen. Das haben wir bei den Vorträgen in Dayton gesehen, aber auch bei neuen Äußerungen von Milorad Dodik.
Der Präsident der Republika Srpska, Milorad Dodik, behauptet erneut, die Republika Srpska sei Unterzeichner des Daytoner Friedensabkommens, was schlichtweg unwahr und rechtlich unbegründet ist.
Die Dokumente sind ein klarer Beweis dafür, dass die Republika Srpska kein Subjekt des Völkerrechts und kein Unterzeichner des Daytoner Abkommens war. Im Namen der Republika Srpska unterzeichnete Nikola Koljević in Dayton, er unterzeichnete dies als bevollmächtigter Vertreter der damaligen Bundesrepublik Jugoslawien, d.h. Serbien und Montenegro, das ein Staat und ein Völkerrechtssubjekt war. Die Republika Srpska ist eine Entität innerhalb von Bosnien und Herzegowina und hat als solche nicht den Status eines Völkerrechtssubjekts, was bedeutet, dass sie kein Unterzeichner internationaler Verträge und Abkommen sein kann.
Diese Fakten sind nicht nur aus Gründen der rechtlichen Präzision wichtig, sondern auch, weil sie das Verständnis der tatsächlichen Beziehungen und Verantwortlichkeiten in Bosnien und Herzegowina ermöglichen. Die Verbreitung von Unwahrheiten, wie der Behauptung, die Republika Srpska sei ein eigenständiger Unterzeichner des Daytoner Abkommens, führt zur Irreführung der Öffentlichkeit, zur Destabilisierung des politischen Dialogs und untergräbt die internationale Ordnung.
Deshalb kann dies nicht die Grundlage für den von Dodik geforderten Dialog sein.
In einer Zeit, in der politische Eliten in BiH oft politische Rhetorik nutzen, um das Volk zu manipulieren, ist es die Pflicht der Medien, Experten und aller verantwortungsbewussten Bürger, die Wahrheit so laut und so oft wie möglich zu wiederholen. Denn, wie oft wiederholt wurde, ist die Wahrheit das, was bleibt, wenn die Lüge ihre Haltbarkeit überschritten hat.
Die Missachtung dieser Fakten vertieft nur die Krise, in der wir uns befinden, und Geschichten über den Sonderstatus von Entitäten sind oft politische Spinnerei ohne rechtliche Grundlage.
Deshalb ist es entscheidend, dass die Wahrheit klar dargelegt wird, dass der rechtliche Rahmen eingehalten wird und dass die faktischen Beweise nicht von politischer Propaganda überdeckt werden.
In Zeiten immer heftigerer politischer Konflikte in BiH ist die Wiederholung der Wahrheit keine Empfehlung, sondern eine Notwendigkeit. Nur so können wir die Lawine der Lügen stoppen und den Weg für einen echten Dialog und Stabilität ebnen. Deshalb wiederholen wir den Text, in dem Dokumente Dodik widerlegen, denn Wiederholung ist die Mutter der Erkenntnis!
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