
(Patria) - Der Hohe Repräsentant Christian Schmidt müsste im Interesse der bosnisch-herzegowinischen Öffentlichkeit, aber auch im Interesse des Schutzes der Würde seiner Funktion, den Bürgern von Bosnien und Herzegowina einige Fragen beantworten, teilte die Demokratische Front (DF) heute Abend mit.
„Warum mischt er sich direkt in den Entscheidungsprozess des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte in Straßburg mit der Argumentation ein, die von Beamten der Republik Kroatien vorgebracht wird?
Ist sich Schmidt bewusst, dass seine Funktion in Bosnien und Herzegowina den Schutz der Menschenrechte aller Bürger gemäß der Europäischen Menschenrechtskonvention beinhaltet und nicht die Befürwortung der Beibehaltung diskriminierender Regelungen?
Warum behauptet er, vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg geladen worden zu sein, wenn das nicht stimmt und wenn bekannt ist, dass er sich über eine britische Anwaltskanzlei „selbst geladen“ hat?
Wer bezahlt die Kosten dieser Kanzlei, Schmidt oder Plenković?
Warum reist er heute nach London?
Warum reist er heute nach Zagreb und dann nach London?
Für wessen Interessen arbeitet er eigentlich in Bosnien und Herzegowina? Es wäre korrekt gegenüber der bosnisch-herzegowinischen Öffentlichkeit, wenn er das endlich sagen würde, aber es müsste eine wahre Antwort sein“, so die DF.
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