
(Patria) - Die Demokratische Front (DF) ist der Ansicht, dass die Offensive gegen grundlegende Menschenrechte, die sowohl von der HDZ als auch von den Parteien der "Troika" unternommen wird, aus ihrer strategischen Entscheidung resultiert, bürgerliche politische Werte abzulehnen, während sie gleichzeitig politische Werte tolerieren, die sowohl von der HDZ als auch von der SNSD vertreten werden.
"Versuche, die Umsetzung des Urteils des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte im Fall Slaven Kovačević zu sabotieren, sind nur eine Fortsetzung der antizivilen Politik, die die "Troika" eingeschlagen hat.
Anstatt sich für die Stärkung der Menschenrechte einzusetzen und daran zu arbeiten, versucht die "Troika", den Kampf dafür zu sabotieren.
Keine ungeschickten Versuche, diese Behauptungen zu widerlegen, können relevant sein, wenn die Realität gezeigt hat, dass die "Troika" nicht nur bereit ist, die Berufung von Slaven Kovačević zu sabotieren, sondern sich im Kanton Tuzla auch dagegen entschieden hat, die Rechte der "Anderen" den konstituierenden Völkern gleichzustellen, was ein weiterer antiziviler Schritt der "Troika" in einer Reihe ist, der gleichzeitig die politischen Motive für die Untergrabung der zivilen Berufung von Kovačević grundlegend erklärt.
Wir warten immer noch auf die Antwort von Frau Jurišić auf die Frage, ob sie sich mit angeblichen Agentinnen getroffen und ob sie diese zur Sabotage des "Kovačević-Urteils" unterstützt hat?
In welchem Maße die Vertreter der "Troika" im Widerspruch zu den Menschenrechten stehen, zeigt am besten, dass sie nicht einmal die Kraft haben, sich im Parlament des Staates gegen Gewalt gegen Frauen auszusprechen.
Wenn man die früheren prinzipienlosen Schritte der "Troika" berücksichtigt, wie die Akzeptanz der Regierungsbildung auf der Grundlage der Aussetzung der Verfassung für 24 Stunden und die Genehmigung solcher Änderungen des Wahlgesetzes durch den Hohen Vertreter, die zugunsten der ethnischen politischen Vertretung und zum Nachteil der zivilen gingen, kann man zu dem klaren Schluss kommen, dass die Politik der "Troika" alles andere als eine zivile Politik ist.
Da die "Troika" zusammen mit der HDZ neue Verhandlungen über Änderungen des Wahlgesetzes begonnen hat, fordern wir alle relevanten gesellschaftlichen Akteure und die Bürger, die den Parteien der "Troika" ihr Vertrauen geschenkt haben, auf, von ihnen eine gründliche Erklärung zu verlangen, warum und im Interesse wessen die "Troika" so oft ablehnt, auf der Seite der Menschenrechte und der Bürger von BiH zu stehen, während sich ihre Handlungen gleichzeitig so oft mit den Interessen anderer Politiken und Werte decken und überschneiden.
Und wenn nicht, dann eben nicht! Später wird es sowieso zu spät sein, um Reue zu zeigen", hieß es in der Mitteilung der DF.
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