
(Patrai) - Die Dankbarkeit, die Dragan Čović den Agenten der „Trojka“ für ihre Bemühungen zur Abweisung der Klage von Slaven Kovačević vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte aussprach, hat die beschämende Rolle der „Trojka“ vollständig entlarvt, teilte die DF mit.
„Ohne die technische und politische Unterstützung von Kadern der „Trojka“ im Ministerrat hätte die illegale Agentin Monika Mijić sich nicht einmal vor dem Gericht in Straßburg äußern können.
Dragan Čović dankt daher zu Recht all jenen, die sich in diesem Sinne engagiert haben, und zwar nicht zum Schutz des Interesses von Bosnien und Herzegowina, sondern zum Schutz der Interessen ethnischer Politiken im Verhältnis zu bürgerlichen.
Die „Trojka“ war es, die die Aktivitäten illegaler Agentinnen bezahlte, und angesichts dessen hat Čović durchaus Gründe, ihnen und all jenen dankbar zu sein, die unter Inkaufnahme von Rechtswidrigkeiten zu einem für Kovačević negativen Urteilsausgang beigetragen haben.
Dennoch möchten wir an dieser Stelle auch hervorheben, dass Čović sich irrt, wenn er sich über einen solchen Urteilsausgang freut. Zwar verschiebt das Urteil das politische System von Bosnien und Herzegowina nicht in Richtung eines bürgerlichen Systems, wie wir es in der DF wünschen würden, aber es verschiebt es auch nicht in Richtung eines ethnischen Systems, wie es Dragan Čović wünschen würde. Das Urteil zementiert die aktuelle und dejtonsche Wahl der Mitglieder des Präsidiums von Bosnien und Herzegowina, was für Dragan Čović und seine Verbündeten ein Dorn im Auge ist“, teilte die DF mit.
Komentari (0)
Prijavite se za komentiranje
PrijavaJos nema komentara. Budite prvi!
Minuta
Sve →Iz drugih kategorija

Hoher Repräsentant nicht gewählt: Deutsche, Franzosen und Briten gegen Amerikaner, neuer Versuch Ende Juni

ČOVIĆ OHNE GNADE Wie diejenigen, die Ademović ins Amt brachten, ihm eine politische Hölle bereiteten




Sonniger Samstag, es wird recht warm




Tragödie im albanischen Ferienort: Zwei Minderjährige ertrunken













