Neunzehn Monate nach der Zerstörung des Partisanen-Ehrenfriedhofs in Mostar, mit dem Ziel, Bosnien und Herzegowina als unmöglich darzustellen

Patria
AutorPatria
09:22
Podijeli:
Neunzehn Monate nach der Zerstörung des Partisanen-Ehrenfriedhofs in Mostar, mit dem Ziel, Bosnien und Herzegowina als unmöglich darzustellen

(Patria) - UABNOR Mostar erinnert die Öffentlichkeit daran, dass am 14. Januar 2024 der 19. Jahrestag des Terroranschlags auf das Nationaldenkmal von Bosnien und Herzegowina – den Partisanen-Ehrenfriedhof in Mostar – begangen wurde.

„Es gibt immer noch keine Fortschritte bei den Ermittlungen, sie dauern noch an, sagen sie. Neunzehn Monate der Behinderung der Ermittlungen und neunzehn Monate der Schande, über die nicht nur unsere, sondern auch die Weltöffentlichkeit schreibt und spricht. Hier geht es nicht um die Unfähigkeit der Ermittler oder einen besonders komplizierten Fall, sondern um eine klare, politisch motivierte Behinderung.

Von Anfang an haben wir wiederholt, dass die Zerstörung des Partisanen-Ehrenfriedhofs und die Nichtdurchführung einer wirksamen Untersuchung eine politische Frage sind“, so UABNOR Mostar.

Sie erinnern daran, dass nächsten Monat Tausende von Antifaschisten aus zahlreichen Ländern nach Mostar kommen werden, um gemeinsam mit den Bürgern von Mostar den Jahrestag der Befreiung von Mostar vom Faschismus im Zweiten Weltkrieg zu begehen.

„Bei dieser Gelegenheit werden sie auch den Partisanen-Ehrenfriedhof besuchen und mit der Schande der Stadt Mostar, aber auch des gesamten Landes konfrontiert werden. Die Bilder des geschändeten Partisanen-Ehrenfriedhofs werden um die Welt gehen und der Welt, zum wievielten Mal auch immer, sagen, dass hier Strukturen herrschen, die ein Umfeld schaffen, in dem Antifaschismus und antifaschistisches Erbe nicht willkommen sind.

Es scheint uns, dass dies das Ziel ist, das Land in einem möglichst schlechten Licht darzustellen und auf diese Weise zu zeigen, dass es unmöglich ist. Der Umgang mit diesem, aber auch mit zahlreichen anderen nationalen Denkmälern, ist ein Umgang mit dem Staat. Durch Ihr Nichthandeln, meine Herren, sind Sie Mittäter bei der Zerstörung des Staates. Deshalb ist Ihr Nichthandeln gefährlicher als der Terroranschlag selbst, der am 14. Juni 2022 verübt wurde“, schließt UABNOR Mostar.

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