Demokratska fronta: Fehlentscheidung der Regierung und von Premierminister Konaković mit der Regelung gerade – ungerade

Patria
AutorPatria
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Demokratska fronta: Fehlentscheidung der Regierung und von Premierminister Konaković mit der Regelung gerade – ungerade

Ungeachtet aller Beteuerungen des Premierministers des Kantons Sarajevo, Elmedin Konaković, und seines Stabs, in dem Experten sitzen, hat sich die Entscheidung gerade – ungerade bereits in den ersten zwei, drei Tagen ihrer Anwendung als übereilt und wirkungslos erwiesen, wenn ihr einziges Ziel der Schutz der Gesundheit der Bürger war, teilte die Demokratska fronta mit, berichtet Patria.

-Vor allem, und davon haben wir uns sofort überzeugt, war es auch hier schwer, die politische Konnotation einer solchen Entscheidung in der Frage der Bürger zu vermeiden: Warum haben Sie dies überstürzt beschlossen und vor dem katholischen Weihnachten erlassen?

Fügen wir dem noch die Frage hinzu: Warum haben Sie dies überstürzt beschlossen und vor den Neujahrsfeiertagen entschieden!? Insbesondere nach der Entscheidung über den spektakulären Empfang des neuen Jahres in unserer Hauptstadt. Auf welchen Tag fällt Neujahr – auf gerade oder ungerade, wer und wie, vielleicht mit dem Flugzeug und dann mit dem Taxi nach Sarajevo kommen, um 2016 zu verabschieden? Haben Sie vielleicht bereits jetzt Daten über Stornierungen von Arrangements und werden Sie diese veröffentlichen?

Die Fragen reihen sich aneinander. Eine der grundlegenden ist: Bestrafen Sie oder warnen Sie noch immer? Wie lange werden Sie warnen, und wenn Sie zu bestrafen beginnen – nach welchem Buchstaben des Gesetzes, ganz zu schweigen von der drakonischen Höhe der Strafe? In welches Budget werden diese, offensichtlich bereits geplanten Mittel fließen? Welche Schäden für die Wirtschaft dieses Landes werden entstehen, wenn man unter anderem bedenkt, dass Sarajevo auch eine Transitstadt ist, durch die täglich Waren und Menschen zirkulieren, seien es Geschäftsleute (große und kleine) oder Reisende – Touristen, die das Ende dieses und den Beginn des nächsten Jahres auf den Olympischen Bergen verbringen möchten?

Der Premierminister lobt die gewissenhaften Bürger. Herr Premierminister, das sind dieselben Sarajevoer, die auch ohne Ihre „Maßnahmen und Strafen“ ihren Müll in die Container werfen und nicht überall liegen lassen, das sind dieselben Sarajevoer, die in öffentlichen Verkehrsmitteln ihren Platz für Ältere freimachen, das sind dieselben Bürger und Eltern, die aus Sorge um ihre eigene Gesundheit und die ihrer Kinder begonnen haben, öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen, auch ohne Ihre „Maßnahmen“.

Es ist klar, dass dieses Problem seit Jahren besteht und dass es viel Zeit brauchen wird, um es zu lösen, falls es nicht bereits, aus zahlreichen Gründen, darunter auch der wilden und ungeplanten Wohnungsbau in diesem Kanton, der uns auch die natürlichen Luftströmungen abgeschnitten hat, zu spät ist.

Seit Jahren wird die Fernwärmeversorgung der Stadt durch den Bau einer Pipeline vom Kraftwerk Kakanj erwähnt. Bis dahin, könnte man über eine Art Subventionierung (sprich: Verbilligung) von Gas und Strom nachdenken. Wir wissen, dass sofort eine Antwort im Stil von „wir haben ohnehin die billigsten Energieträger in der Region, diese Branchen arbeiten unter dem kommerziellen Preis, wir müssen Sozialkarten einführen...“ kommen wird. Wir fordern eine Antwort auf nur eine Frage:

Was kostet die Gesundheit der Einwohner des Kantons Sarajevo? All Ihre Gesundheitsreorganisationen sind umsonst, wenn die Daten besagen, dass diese „teuflischen giftigen Partikel“ in den Lungen unserer Kinder verbleiben. All Ihre Agenden und Reformen des Gesundheitswesens und des Tourismus sind umsonst, wenn dieses Sarajevo, sowohl aus wirtschaftlichen als auch nun aus gesundheitlichen Gründen, zu einem Ort der Abreise in eine Richtung für alle wird, die einigermaßen dazu in der Lage sind, und eine Stadt der Kranken und Erschöpften bleibt – die seit über zwanzig Jahren zu Versuchskaninchen für alle möglichen Übel dieser Welt geworden sind.

Und eine letzte, rein technische Frage: Gibt es eine Liste von Funktionären, von Gemeinde- bis Staatsebene, die sich zumindest in diesen Tagen mit den Bürgern solidarisiert haben und öffentliche Verkehrsmittel nutzen!?

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