Heute Blockade der EU-LKW-Grenzübergänge wegen Problemen von Berufskraftfahrern

Patria
AutorPatria
07:51
Podijeli:
Heute Blockade der EU-LKW-Grenzübergänge wegen Problemen von Berufskraftfahrern

(Patria) - Für heute ist ein großer regionaler Protest der Transportbranche an den LKW-Grenzübergängen der Europäischen Union angekündigt, aufgrund von Problemen mit dem Aufenthalt von Berufskraftfahrern im Schengen-Raum, der um 12 Uhr beginnen soll.

Wie das Logistikkonsortium Bosnien und Herzegowina ankündigte, werden um 12:00 Uhr Transportunternehmen aus Bosnien und Herzegowina, Serbien, Montenegro und Nordmazedonien mit der Blockade der LKW-Grenzterminals beginnen.

Es wird erwartet, dass 17 Millionen Einwohner mit einer Störung der Lieferkette konfrontiert werden.

Obwohl die Koordinatoren vor Ort bemüht sein werden, den Personenverkehr und Notfälle nicht zu behindern, wird der Güterverkehr völlig zum Erliegen kommen.

Das Konsortium fordert ein sofortiges institutionelles Handeln Bosnien und Herzegowinas gegenüber der Europäischen Kommission und allen in Bosnien und Herzegowina akkreditierten Botschaften der EU-Mitgliedstaaten aufgrund der Beschränkung der Aufenthaltsdauer von Berufskraftfahrern in den Schengen-Ländern, der Verhaftungen und Abschiebungen aus EU-Ländern.

Aus dem Konsortium betonen sie, dass sie weder die Begriffe "Beobachtung der Situation" noch "Komplexität der Frage" akzeptieren, sondern nur eine klare Antwort.

"Wir stellen die Frage - haben einheimische Transportunternehmen aus BiH das Recht zu arbeiten oder nicht? Wenn nicht, soll dies öffentlich gesagt werden. Wenn ja, dann müssen die Abschiebungen, Verbote und administrative Willkür sofort gestoppt werden", heißt es aus dem Konsortium.

In der Mitteilung weist das Konsortium darauf hin, dass der Straßentransport mit mehr als 94 Prozent am Funktionieren der Lieferketten BiHs beteiligt ist, und stellt fest, dass es ohne einheimische Transportunternehmen keinen Export, Import, keine Industrie und keine Marktstabilität gibt.

Im letzten Jahr wurden 100 Fahrer verhaftet und aus EU-Ländern abgeschoben.

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