
(Patria) - Der serbische Außenminister Ivica Dacic bestand und lobbyierte in einem Telefongespräch mit dem iranischen Außenminister Hossein Amir Abdollahian dafür, dass der Iran eine Haltung einnimmt, die Serbien in Bezug auf die Resolution über den Völkermord an Bosniaken in Srebrenica unterstützt, erfuhr die Nachrichtenagentur Patria.
Serbien lobbyiert kontinuierlich beim Iran, während der bosnisch-herzegowinische Außenminister Elmedin Konakovic und die bosnisch-herzegowinische Diplomatie im Allgemeinen schüchtern mit einem Land kommunizieren, dessen Hilfe bei der Verteidigung von Bosnien und Herzegowina gegen die Aggression Serbiens entscheidend war.
Der iranische Außenminister gratulierte in diesem Gespräch zur Bildung des neuen serbischen Parlaments und erklärte, dass die Islamische Republik Iran den Beziehungen zu Serbien Bedeutung beimisst.
Unter Bezugnahme auf die Prinzipientreue des Iran in Bezug auf die Achtung der nationalen Souveränität und territorialen Integrität von Ländern betonte er die Verpflichtung und Achtung der Islamischen Republik Iran gegenüber der Souveränität und territorialen Integrität Serbiens.
Dr. Amir Abdollahian erläuterte auch die Politik des Iran gegenüber der Balkanregion.
„Die definitive Politik der Islamischen Republik Iran ist die Unterstützung der Konsolidierung von Stabilität und Sicherheit auf dem Balkan und die Förderung des Zusammenlebens aller ethnischen Gruppen und Anhänger aller Religionen in diesen Gebieten. Wir begrüßen die Stärkung der Beziehungen zu Serbien“, sagte er.
Der serbische Außenminister betonte in diesem Anruf, dass die Republik Serbien volle Solidarität mit der Islamischen Republik Iran bekundet, und drückte seine Zufriedenheit mit der Kommunikation und der engen Interaktion hochrangiger Beamter beider Länder auf verschiedenen Ebenen aus.
Ivica Dacic bewertete die Anwendung von Doppelstandards und die instrumentelle Nutzung internationaler Institutionen im Einklang mit der Politik des Drucks einiger westlicher Regierungen auf unabhängige Länder und betonte die Notwendigkeit größerer Solidarität unabhängiger Regierungen angesichts solcher Bemühungen und Handlungen.
Die Außenminister der Islamischen Republik Iran und Serbiens betonten die Fortsetzung der Kontakte zur weiteren Entwicklung und Erweiterung der bilateralen Beziehungen sowie die Fortsetzung der Konsultationen zu regionalen und internationalen Fragen.
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