
Am Mittwoch, dem 2. März 2016, jährt sich der Mord an Adnan Salčin, dem Sohn des Kriegshelden Ramiz Salčin, und sein Mörder wurde noch immer nicht vor Gericht gestellt, schreibt die bosnische Nachrichtenagentur Patria.
Wir erinnern daran: Der Mord an Salčin ereignete sich am 2. März 2015 an der Kreuzung der Straßen X transferzala und Herman Gmeiner gegen 16 Uhr. Er hielt mit seinem Auto, einem Lancia mit italienischen Kennzeichen, vor dem Fußgängerüberweg an, und ein anderes Auto stellte sich neben seines. Der Mörder feuerte zwei Kugeln auf ihn ab; er erlag seinen Verletzungen noch am Tatort.
Die Spurensicherung wurde damals von Angehörigen des Innenministeriums des Kantons Sarajevo sowie der Staatsanwältin der Kantonsstaatsanwaltschaft Sarajevo durchgeführt. Doch sehr bald übernahm die Föderale Polizeiverwaltung die Ermittlungen, gefolgt von der Staatlichen Agentur für Ermittlungen und Schutz (SIPA).
Wie die Agentur Patria erfährt, hieß es zunächst, das Auto, mit dem der Mörder kam, sei ein dunkelblauer Golf 3 gewesen. Nach Aussagen von Zeugen stellte sich jedoch heraus, dass es sich um eine andere Automarke und eine andere Farbe handelte, in dem sich vier Personen befanden.
Aus zuverlässigen Quellen erfahren wir, dass der Verdächtige für den Mord an diesem jungen Mann serbischer Staatsbürger ist und sich in diesem Land aufhält, aber noch nicht strafrechtlich verfolgt wurde.
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