
(Patria) - Der Direktor der Staatlichen Ermittlungs- und Schutzbehörde (SIPA) Darko Ćulum hat Amer Veiz zum Leiter des Kriminalpolizeilichen Ermittlungsreferats ernannt. Er tritt die Nachfolge von Suad Hasanović an, der im Januar in den Ruhestand ging.
Ende Februar ging auch Edin Malkić, Leiter der Regionalstelle Sarajevo, in den Ruhestand. Bis zur Ernennung eines neuen Leiters wird die Funktion von Dragan Marković, Leiter der Ermittlungsabteilung im Rang eines selbstständigen Inspektors, wahrgenommen.
Leiter der Regionalstelle Tuzla ist Midhat Butković, während die Leiter der Regionalstellen Banja Luka und Mostar ein Serbe und ein Kroate sind.
Auch Hauptinspektor Vahidin Šahinpašić hat die SIPA verlassen und die Position des stellvertretenden Direktors der Föderalen Polizeibehörde übernommen, wodurch die Position des Leiters der Abteilung für die Untersuchung von Kriegsverbrechen und Straftaten nach internationalem humanitärem Recht vakant ist.
Nach dem Ruhestand von Malkić und dem Wechsel von Šahinpašić zur FUP sind in der SIPA nur noch zwei Hauptinspektoren übrig: Amer Veiz und Jasmin Gogić, der Ende Juli in den Ruhestand geht.
Fünf Hauptinspektoren gehören der serbischen Ethnie an und einer der kroatischen.
Gleichzeitig ist die Situation bei den selbstständigen Inspektoren etwas besser: Bosniaken (36), Serben (12), Kroaten (6), aber Ćulum will immer noch keine Ausschreibungen für Beförderungen veröffentlichen, um Bosniaken und Kroaten zu Hauptinspektoren zu befördern.
Übrigens, in diesem Jahr gehen 53 Polizeibeamte in den Ruhestand, davon 35 Bosniaken, 13 Serben und fünf Kroaten. Ein Teil ist bereits in den ersten beiden Monaten in den Ruhestand getreten, und gegen einige Entscheidungen wurden Beschwerden beim Beschwerdeausschuss für Polizeibeamte eingelegt.
Obwohl der Ministerrat der BiH den neuen Ausschuss ernannt hat, ist dieser aufgrund administrativer Verfahren noch nicht konstituiert.
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