
(Patria) - Montenegro feiert heute den 13. Juli – den Tag der Staatlichkeit.
Dieser Tag wird zum Gedenken an den 13. Juli 1878 gefeiert, als Montenegro auf dem Berliner Kongress internationale Anerkennung als unabhängiger Staat erhielt, und an den 13. Juli, den allgemeinen Volksaufstand von 1941 gegen die faschistischen Besatzer.
Der Berliner Kongress, der vom 13. Juni bis zum 13. Juli 1878 in Berlin stattfand, war ein Treffen der Vertreter von sechs europäischen Großmächten (Großbritannien, Russland, Frankreich, Österreich-Ungarn, Italien und Deutschland), des Osmanischen Reiches und von vier Balkanstaaten (Montenegro, Serbien, Rumänien und Griechenland).
Das Ergebnis war die Anerkennung Montenegros als unabhängiger Staat.
Der 13. Juli-Aufstand des montenegrinischen Volkes im Jahr 1941 war bis dahin der größte Aufstand im besetzten Europa.
Der Präsident Montenegros, Jakov Milatović, sagte, der 13. Juli sei ein Symbol der Staatlichkeit und eine Botschaft, dass man sich niemals der Macht der Ungerechtigkeit und dunkler Ideologien beugen dürfe.
Bei einem feierlichen Empfang anlässlich des 13. Juli – des Tages der Staatlichkeit Montenegros, den er in der Residenz in Cetinje veranstaltete, sagte Milatović, dass der Tag gefeiert werde, an dem in zwei verschiedenen Epochen die strahlendsten Seiten der montenegrinischen Geschichte geschrieben wurden.
- Für Montenegro ist dieses Datum kein Feiertag, sondern ein Tag, an dem wir die erhabensten Werte von Freiheit, Ehre und Würde in die Fundamente unserer Gesellschaft gelegt haben. Der 13. Juli ist ein Symbol der Staatlichkeit und eine Botschaft, dass wir uns niemals der Macht der Ungerechtigkeit und dunkler Ideologien beugen – betonte Milatović.
Er erinnerte daran, dass Montenegro am 13. Juli 1978 auf dem Berliner Kongress die internationale Anerkennung erlangte.
- Es war ein Moment, in dem die Welt erkannte, wofür die hartgesottenen Menschen vom rauen montenegrinischen Felsen jahrhundertelang gekämpft hatten – das Recht, über ihr eigenes Schicksal zu entscheiden und frei auf dem Land ihrer Vorfahren zu leben – sagte Milatović.
Er betonte, dass Montenegro am selben Tag im Jahr 1941 ein neues Kapitel der Geschichte schrieb und wusste, dass es keinen Preis für verkaufte Freiheit gab.
- Der 13. Juli-Aufstand war ein Echo des Gewissens, tief in der Seele unseres Volkes verwurzelt. Diese historische Tat des Widerstands inspirierte Tausende von Helden, sich in den Kriegsjahren der Macht eines weitaus mächtigeren Feindes nicht zu beugen – sagte Milatović und fügte hinzu, dass ihr Opfer nicht umsonst gewesen sei.
Der montenegrinische Präsident erklärte auch, dass aus der Flamme der Geburt am 13. Juli ein Licht der Freiheit entstanden sei, das den Weg Montenegros bis heute erhellt.
- Heute kämpfen wir dafür, in einem geordneten Staat mit starken Institutionen und klaren Regeln zu leben, die für alle gleichermaßen gelten. Wir kämpfen dafür, dass Arbeit einen Wert hat, dass Wissen und Mühe geschätzt werden, dass niemand über dem Gesetz steht – schloss Milatović.
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