
(Patria) - Der stellvertretende Vorsitzende der Abgeordnetenkammer des Parlaments von BiH (PSBiH) und HDZ-Vorsitzende Dragan Čović traf sich heute mit dem Hohen Repräsentanten der internationalen Gemeinschaft in BiH, Christian Schmidt.
Bei dieser Gelegenheit sprachen sie über die aktuelle politische Situation im Land, mit besonderem Schwerpunkt auf der Notwendigkeit einer dringenden Umsetzung von Reformen, die für den Fortschritt des Landes auf seinem europäischen Weg von entscheidender Bedeutung sind.
Auch andere prioritäre Fragen wurden erörtert, wie die Notwendigkeit von Änderungen des Wahlgesetzes von BiH.
Die Gesprächspartner waren sich einig, dass zur Verwirklichung der europäischen Perspektive Bosniens und Herzegowinas die Sicherstellung funktionsfähiger Institutionen, die Förderung des Dialogs sowie die Wahrung von Frieden, Stabilität und territorialer Integrität des Landes unerlässlich sind.
Čović hob insbesondere die Notwendigkeit von Änderungen des Wahlgesetzes von BiH, die Achtung der Verfassungsstruktur von BiH, die Umsetzung des Urteils des Verfassungsgerichts von BiH zur legitimen politischen Vertretung Nr. U-23/14 sowie die Gleichberechtigung aller drei konstituierenden Völker als Grundlage für alle politischen und institutionellen Entscheidungen hervor.
Er betonte, dass es die gemeinsame Verantwortung in- und ausländischer Akteure sei, dafür zu sorgen, dass BiH ein stabiler, funktionsfähiger und europäisch orientierter Staat wird.
Das Amt des Hohen Repräsentanten (OHR) äußerte sich ebenfalls über den Treffen auf der Plattform X.
Konstruktiver Austausch mit dem Vorsitzenden der HDZ BiH @Dragan_Covic über die Bewältigung aktueller politischer, rechtlicher und verfassungsrechtlicher Herausforderungen sowie die Stärkung der institutionellen Stabilität und Funktionalität, damit Bosnien und Herzegowina auf seinem euro-atlantischen Weg vorankommt.
— OHRBiH (@OHR_BiH) April 14, 2025
„Konstruktiver Austausch mit dem Vorsitzenden der HDZ BiH, Dragan Čović, über die Bewältigung aktueller politischer, rechtlicher und verfassungsrechtlicher Herausforderungen sowie die Stärkung der institutionellen Stabilität und Funktionalität, damit Bosnien und Herzegowina auf seinem euro-atlantischen Weg vorankommt“, heißt es in der Mitteilung des OHR auf X.
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