ČOVIĆ GIBT AUFGABE: Schmidt immun gegen "Druck" wegen BHRT – wird es bei Staatsvermögen genauso sein?

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AutorPatria
21:38
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ČOVIĆ GIBT AUFGABE: Schmidt immun gegen "Druck" wegen BHRT – wird es bei Staatsvermögen genauso sein?

Schreibt: A. Čorbo-Zećo

Der HDZ-Chef Dragan Čović, nachdem ihm durch die Änderungen des Wahlgesetzes ermöglicht wurde, ein unverzichtbarer Faktor bei der Regierungsbildung zu sein, übt nun neuen Druck auf den Hohen Repräsentanten in Bosnien und Herzegowina, Christian Schmidt, aus.

Als stellvertretender Vorsitzender des Hauses der Völker der Parlamentarischen Versammlung von BiH schlug Čović heute vor, Druck auf Schmidt auszuüben, damit dieser die Entscheidung über das Verbot der Verfügung über Staatsvermögen zurücknimmt. Die Entscheidung des Hohen Repräsentanten diente bisher als Instrument zum Schutz des Staatsvermögens und der Stabilität der Institutionen im Land. Denn es ist klar: Wem der Grund gehört, dem gehört auch das Land!

Experten warnen, dass die Rücknahme dieser Entscheidung partikularen politischen Interessen statt dem Gemeinwohl dienen könnte. Analysten betonen, dass Čović und sein politischer Partner Milorad Dodik bisher eine Neigung zum Abbau staatlicher Institutionen anstatt zu deren Aufbau gezeigt haben.

Besonders umstritten ist Schmidts Verhältnis zu Schlüsselinstitutionen wie dem BHRT. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk, der die Interessen der Bürger vertritt, bleibt ohne angemessene Unterstützung des OHR. Schreiben und Forderungen des BHRT, aber auch einiger internationaler Amtsträger und Institutionen bleiben in den Schubladen liegen.

Der Druck von Čović, die Entscheidung über das Verbot der Verfügung über Staatsvermögen zurückzunehmen, verkompliziert die Situation zusätzlich, da er zu Entscheidungen führen könnte, die nicht das öffentliche Interesse schützen, sondern einzelne politische Akteure begünstigen. Und wenn Schmidt dem Druck nachgibt, könnte Bosnien und Herzegowina langfristige Folgen erleiden, darunter eine geschwächte institutionelle Kapazität und eine verminderte Glaubwürdigkeit der internationalen Gemeinschaft im Land.

In diesem Moment stehen der BHRT, das Staatsvermögen und der Fortbestand der Institutionen im Zentrum des politischen Kampfes. Der Ausgang des Drucks und der Entscheidungen des Hohen Repräsentanten könnte die Richtung bestimmen, in die Bosnien und Herzegowina weitergeht – ob hin zur Wahrung der Staatsinteressen oder zur weiteren Stärkung partikularer politischer Ziele.

Das bisherige Verhalten und Handeln Schmidts deutet darauf hin, dass er eher dem Ersteren zuneigt, der Erfüllung der Wünsche von Zagreb und Dragan Čović!

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