
Das Problem der übermäßigen Anzahl von streunenden Hunden belastet Sarajevo weiterhin, schreibt die bosnisch-herzegowinische Nachrichtenagentur Patria. Am stärksten gefährdet sind Kinder. Hunde dringen in die Höfe von Schulen und Kindergärten ein.
Dort besteht nicht nur die Gefahr eines potenziellen Hundebisses, sondern vielmehr die Gefahr von Infektionen, die diese Hunde in der Stadt verbreiten, warnten Experten der Veterinärmedizinischen Fakultät in Sarajevo gegenüber Patria.
Allein in den letzten sechs Monaten gab es zwei Angriffe streunender Hunde auf Mitarbeiter des Kindergartens „Biseri“ im Stadtteil Kovači in Sarajevo. Auf Fotos, die Leser von Patria an die Redaktion geschickt haben, ist zu sehen, dass aggressive Hunde immer noch um diesen Kindergarten streifen. Ein anderer Leser fotografierte am Freitag einen toten Hund, dessen Körper vor dem Kindergarten „Trešnjica“ in Vogošća lag.
Nach inoffiziellen Statistiken streunen über 11.000 Hunde durch die Straßen von Sarajevo. Obwohl der Hygienedienst Lokom intensiv daran arbeitet, Hunde von den Straßen zu entfernen, ist ihre Zahl immer noch besorgniserregend. In Sarajevo wurden im Jahr 2014 fast 1.000 Angriffe von Hunden auf Bürger registriert, schreibt NAP.
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