Cero: Vermögenschaos und Entstaatlichung von Bosnien und Herzegowina!

Patria
AutorPatria
23:21
Podijeli:
Cero: Vermögenschaos und Entstaatlichung von Bosnien und Herzegowina!

Für NAP schreibt: Muharem Cero

„Dodik erinnerte daran, dass BiH laut Verfassung aus der Republika Srpska und der FBiH besteht, den Vertragsparteien des Allgemeinen Rahmenabkommens für den Frieden, und dass die Republika Srpska vor BiH entstanden ist... wir wollen nur, dass wir gemäß der Verfassung über das herrschen, was laut dieser Verfassung der Republika Srpska gehört“.

Die angekündigte Abgrenzung der von Bosnien und Herzegowina unterstützten Arrangements (der Entitäten RS und FBiH), die durch die oben genannte Agenda bekannt gegeben wurde, bedeutet nichts anderes als die Operationalisierung der seit Jahren angekündigten 'Wahrnehmung von Dayton' nach dem Modell eines zusammengesetzten Staates. Alles Gesagte ist nichts anderes als das 'Auftrennen der Nähte' (Zerlegen des Zusammengesetzten).

Der gesamte jahrelange hetzerische Narrativ war lediglich die strategische Vorbereitung für die angekündigte Abgrenzung. Der regionale und breitere globale Kontext war das ersehnte Umfeld, um das Projekt in Gang zu setzen. Nach Ansicht der Projektmacher, die man von Dodik selbst unterscheiden sollte, bewegt man sich in diesem Moment nach Osten und noch weiter nach Osten, um den bevorstehenden lokalen, aber auch den europäischen Wahlen und dem anschließenden Prozess der Regierungsbildung entgegenzutreten.

In den Kontext muss man auch die für uns so fernen neuen überseeischen Präsidentschaftswahlen im November in den USA einbeziehen.

Das bedeutet, dass die Durchführung des Trennungsprojekts dynamisiert wird und auch jene verfassungswidrigen Schritte bei der Umsetzung einbezieht, die von institutionellen Blockaden bis hin zu projektierten Vorfällen niedriger und mittlerer Intensität reichen können.
Ein Teil der Durchführungsagenda – ob zufällig oder aus Unkenntnis der lokalen und internationalen politischen Strukturen in BiH – ist bereits verwirklicht. Die Aktion beinhaltete die Enteignung der Institutionen BiHs in Bezug auf ihr staatliches Eigentum.

Zunächst kam die angebliche Investition von 450 Millionen Euro, und im gesamten Prozess wurde der Eigentümer ignoriert und entfernt, was eine wünschenswerte Voraussetzung der Abgrenzungsagenda war. Danach begann das Vermögenschaos.

Der Reihe nach ist der Abschluss der Baugenehmigungen für den Bau des Flughafens Trebinje im Eigentum Serbiens, des Wasserkraftwerks Buk Bijela und der dazugehörigen zwei bereits längst vom Tisch der Verfassungsprüfung entfernt und die staatliche Konzessionskommission euthanasiert worden – alles blieb ungestraft, fast erlaubt, was als selbstverständlich im Konzept des zusammengesetzten Staates zu lesen war.

Der Höhepunkt dieser dynamisierten Geschichte sollte lediglich eine Kopie der Geschichte von Vareš sein und wird als Ankündigung des Lithiumabbaus im Raum Majevica erkannt. Fünfundzwanzig Hektar staatliches Land, das für den Lithiumabbau vorgesehen ist, benötigt natürlich keine Zustimmung des Eigentümers mehr.

Vermutlich handelt es sich um Staatseigentum der Republika Srpska! Es ist nicht ausgeschlossen, dass das Trennungsprojekt auch beinhaltet, dass die Energiesouveränität BiHs im Grenzgebiet zwischen BiH und Serbien künftig als hydroenergetische Souveränität Serbiens und der bh. Entität RS zu lesen ist.

Dodik erklärt, dass die Abgrenzung eine Alternative zur friedlichen Trennung sei, was zweifellos als gewaltsamer Akt der Sezession erkannt werden könnte. Die wahre Wahrheit, falls die Agenda wie angekündigt und erklärt verläuft und bisher weder von inländischen noch von ausländischen politischen Faktoren bestritten wird, und die Entität RS die Souveränität und territoriale Integrität des 9. Januar verwirklicht und den Staat BiH auf ihrem Territorium enteignet, wäre dies ein offener Weg zur referendären Auflösung Bosnien und Herzegowinas.

Das mehrfache mandatsmäßige Betasten des weichen Bauches der Durchführbarkeit des Vorhabens beinhaltete die Spaltung des bosnisch-bosniakischen politischen Faktors (nach dem Modell, dass sie sich miteinander beschäftigen), die Infragestellung und Bestreitung der Legalität und Legitimität des Hohen Repräsentanten in BiH sowie die Befreiung vom Ballast des Kosovo Serbiens und der politischen Dauer von Vučićs 'serbischer Welt'.

Es ist kein Zufall, dass die Agenda unmittelbar nach der Rückkehr von Milorad Dodik aus Russland beschleunigt wird, mit neuen Ankündigungen eines Besuchs bei Putin. Wer weiß, was uns sonst noch Neues erwartet!

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