
Im Sommer dieses Jahres jährt sich zum 103. Mal das Attentat von Gavrilo Princip, einem Mitglied der jugoslawischen Organisation Junge Bosnien, auf den österreichisch-ungarischen Thronfolger Franz Ferdinand und seine Frau Sophie, schreibt die Nachrichtenagentur Patria.
Das Attentat wurde am 28. Juni 1914 in Sarajevo verübt und ist als das Attentat von Sarajevo bekannt. Das Ereignis löste den Ausbruch des Ersten Weltkriegs aus und ging in die Weltgeschichte ein. Es wird angenommen, dass die Mitglieder der Jungen Bosnien unter der Kontrolle der Organisation „Schwarze Hand“ aus Serbien standen.
Es gibt mehrere Orte in Bosnien und Herzegowina, die heute mit dem unheilvollen Ereignis von 1914 assoziiert werden, darunter das Museum in Sarajevo sowie die Zellen im Gefängnis von Zenica. Keiner dieser Orte wird heute touristisch ausreichend genutzt.

Zellen im Gefängnis von Zenica, in denen Mitglieder der Jungen Bosnien untergebracht waren Foto Patria
Zum Beispiel gibt es im Gefängnis von Zenica noch heute Zellen, in denen einige Mitglieder der Jungen Bosnien inhaftiert waren. Angeblich hielt sich auch Gavrilo Princip eine Zeit lang in Zenica auf, bevor er in das Gefängnis Theresienstadt in Böhmen überführt wurde.
Die Tür einer der Zellen im Gefängnis von Zenica stammt aus der Zeit, als dort Mitglieder der Jungen Bosnien inhaftiert waren.

Die Zellentür stammt aus der Zeit der österreichisch-ungarischen Monarchie Foto Patria
Der Ort ist heute vernachlässigt und dient niemandem. Eine Zeit lang züchteten Gefangene in Zenica in diesen Zellen Champignons, schreibt Patria.
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