
(Patria) – Der Direktor der indirekten Steuerverwaltung Zoran Tegeltija hat appelliert, dass der Verwaltungsrat der UIO eine Entscheidung über die Verteilung der Mautgelder trifft, da die Blockade dieser Gelder die schlechteste mögliche Option sei.
Wir erinnern daran, dass der Verwaltungsrat der indirekten Steuerverwaltung (UO UIO) von Bosnien und Herzegowina auf seiner Sitzung im Juni keine Entscheidung über die vorläufige Verteilung der Mautgelder in Höhe von insgesamt rund 218 Millionen konvertiblen Mark getroffen hat.
Gegen die Annahme dieser Entscheidungen stimmte der Finanzminister der Föderation Bosnien und Herzegowina, Toni Kraljević, der betonte, dass es notwendig sei, die Ausarbeitung einer Methodik zur endgültigen Verteilung der Mautgelder abzuwarten.
Gemäß den vorgeschlagenen Entscheidungen sollte die Verteilung von insgesamt 217.962.162,60 KM durch die indirekte Steuerverwaltung gemäß den Prozentsätzen aus der Entscheidung über die vorläufige Verteilung der Mautgelder für den Bau von Autobahnen sowie den Bau und die Rekonstruktion anderer Straßen erfolgen, sodass der Föderation BiH 128.597.675,93 KM, der Republika Srpska 85.005.243,41 KM und dem Brčko-Distrikt 4.359.243,25 KM zustehen würden.
Übrigens hat der Ausschuss sechs stimmberechtigte Mitglieder: den Vorsitzenden – den staatlichen Minister für Finanzen und Schatzamt, die Finanzminister der Entitäten, die von Amts wegen Mitglieder sind, und drei Experten für indirekte Besteuerung.
Derzeit fehlen im Verwaltungsrat zwei stimmberechtigte Mitglieder, und zwar der staatliche Finanzminister und ein Experte im Namen des Ministerrats von BiH. Die übrigen stimmberechtigten Mitglieder sind: Toni Kraljević, Finanzminister der FBiH, Zora Vidović, Finanzministerin der RS, Dalibor Tomaš, Experte aus der Republika Srpska, und Zijad Krnjić, Experte aus der FBiH.
Bei Entscheidungen über die Verteilung der Einnahmen aus indirekten Steuern ist eine einfache Mehrheit der Stimmen der Ausschussmitglieder erforderlich, einschließlich der Stimmen aller drei Finanzminister.
Sollte jedoch Ende August Srđan Amidžić zum Minister für Finanzen und Schatzamt gewählt werden, wird eine Entscheidung über die Geldverteilung nicht möglich sein, solange nicht auch der föderale Finanzminister Kraljević dafür stimmt.
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