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Als Dodik 2004 protestierte, kamen wir nicht auf die Idee, Gegenproteste zu organisieren, sagte heute in Banja Luka der Generalsekretär der PDP, Miroslav Brčkalo, nachdem die regierende Koalition unter Führung der SNSD Gegenkundgebungen angekündigt hatte. Die Gegenkundgebungen sind eine Reaktion der Regierung auf die Proteste, die die Opposition in der Republika Srpska für den 14. Mai angekündigt hat.
In den Straßen von Banja Luka werden Tausende von Bürgern erwartet, die den Rücktritt der SNSD und Milorad Dodiks fordern werden. Die Regierung der RS wird mit zahlreichen Affären in Verbindung gebracht, während die Wirtschaft dieses bosnischen Entität vor dem Kollaps steht, schreibt NAP.
Der serbische Premierminister Aleksandar Vučić äußerte heute seine Besorgnis über die Proteste in Banja Luka. Er rief die Bürger zur Ruhe auf. Er sagte, alle Meinungsverschiedenheiten und Unruhen sollten friedlich gelöst werden und dass Konflikte zu diesem Zeitpunkt keinesfalls akzeptabel seien.
- Die Regierung der Republik Serbien ist davon überzeugt, dass die Bürger der RS die Würde von Bosnien und Herzegowina, der RS und Serbiens zu wahren wissen – sagte Vučić.
- Wir brauchen keinesfalls einen serbisch-serbischen Konflikt, ebenso wenig einen serbisch-bosniakischen. Wenn nur ein einziger Zwischenfall passieren würde, könnte das niemand mehr aufhalten – sagte Vučić.
Brčkalo ist der Ansicht, dass Vučić solche Botschaften an die SNSD und Milorad Dodik richten sollte, nicht an das Oppositionsbündnis. Denn das Letzte, was das Bündnis wünscht, sind Konflikte, schreibt NAP.
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