
(Patria) - Im UN-Sicherheitsrat tagte heute der Internationale Restmechanismus für die Restfunktion der Strafgerichte. Dabei wurden wichtige Fortschritte bei der Umsetzung internationaler Urteile hervorgehoben.
Der Chefankläger des Mechanismus, Serge Brammertz, sprach unter anderem über die Aktivitäten im Zusammenhang mit Fällen und Angeklagten wegen Verbrechen in Ruanda, aber auch im Gebiet des ehemaligen Jugoslawiens.
Im Kontext von Kriegsverbrechen in Bosnien und Herzegowina hob er hervor, dass in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft von Bosnien und Herzegowina ein neues, gemeinsames Team gebildet wurde, das an den Ermittlungen arbeiten wird.
- Vor zwei Monaten haben wir dem Chefankläger eine detaillierte Ermittlungsakte über Personen vorgelegt, die der berüchtigten Verbrechen gegen die Menschlichkeit verdächtigt werden.
Unser Büro hat ein gemeinsames Team eingerichtet, das weitere Ermittlungen durchführen wird, um so schnell wie möglich Anklagen vorzubereiten - so Brammertz.
Seiner Aussage nach wird dieses Team bereits diese Woche seine erste Sitzung abhalten.
Brammertz fügte hinzu, dass sie der Staatsanwaltschaft von Montenegro ebenfalls Akten über verdächtige montenegrinische Staatsbürger vorgelegt haben, die wegen Kriegsverbrechen, insbesondere wegen schwerer Verbrechen sexueller Gewalt, angeklagt sind.
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