
(Patria) - Die Präsidentin der FBiH, Lidija Bradara, hat den Antrag auf Verfassungsprüfung des Gesetzes über die Gaspipeline „Südsüd-Interkonnektion Bosnien und Herzegowina und Republik Kroatien“ zurückgezogen und die Einstellung des Verfahrens vor dem Verfassungsgericht der FBiH vorgeschlagen.
Bradara behauptet, dass nach der Einreichung des Antrags neue relevante Umstände eingetreten seien, die den Kontext der Prüfung des betreffenden Gesetzes verändert hätten.
„Das Projekt der Südsüd-Gigasüd-Interkonnektion ist in eine Phase intensiverer institutioneller Koordinierung der zuständigen Behörden und der Stärkung der internationalen Zusammenarbeit eingetreten, mit einer klaren Verpflichtung, seine Umsetzung im Einklang mit den internationalen Standards der Energiesicherheit und der Infrastrukturverwaltung durchzuführen“, teilte das Büro der Präsidentin der FBiH mit.
Gleichzeitig seien, so heißt es weiter, Prozesse der zusätzlichen normativen Harmonisierung und Präzisierung der Zuständigkeiten innerhalb der FBiH eingeleitet worden, wodurch Raum geschaffen werde, alle offenen Fragen durch den regulären Gesetzgebungs- und institutionellen Prozess zu lösen.
„Die Diversifizierung der Richtungen und Quellen der Erdgasversorgung bleibt eine der wichtigsten strategischen Fragen der FBiH, und das Projekt der Südsüd-Interkonnektion spielt eine wichtige Rolle bei der Stärkung der Energiesicherheit und der wirtschaftlichen Entwicklung“, erklärte Bradara in der Mitteilung.
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