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Die Regierung der Föderation BiH hat heute dem Privatisierungsplan und dem Finanzplan der Agentur für Privatisierung in der Föderation BiH (APF) für das Jahr 2015 zugestimmt. Der Plan umfasst Unternehmen, für die bereits mehrfach öffentliche Ausschreibungen zum Verkauf veröffentlicht wurden, bei denen das staatliche Kapital eine Minderheitsbeteiligung darstellt, sowie solche, die in der vergangenen Periode negativ gewirtschaftet haben und einen deutlichen Kapitalrückgang verzeichneten, berichtet die bosnische Nachrichtenagentur Patria.
Es handelt sich um 14 Unternehmen, und zwar: Bosnalijek d.d. Sarajevo, Energopetrol d.d. Sarajevo, Energoinvest d.d. Sarajevo, Aluminij d.d. Mostar, Hidrogradnja d.d. Sarajevo, Remontni zavod d.d. Travnik, Šipad export-import, Željezara Zenica, KTK d.d. Visoko, Agrokomerc d.d. Velika Kladuša, Konfekcija Borac d.d. Travnik, Fabrika duhana Mostar, PS Vitezit und das Holdingunternehmen Putevi BiH Sarajevo. Aus dem Plan geht hervor, dass es sich um Unternehmen handelt, die seit mehreren Jahren im Plan der APF wiederkehren, mit einer schlechten finanziellen Lage, Marktunsicherheit und meist ohne wesentliche Änderungen bei der Wahl der Methoden und Verkaufsmodalitäten.
Für das Jahr 2015 ist auch die Fortsetzung der Verkäufe im Rahmen der Kleinprivatisierung geplant, sowie Aktivitäten zum Schutz des Vermögens aus der passiven Unterbilanz. Nach Abschluss der Gerichtsverfahren, die sich auf die Rückgabe von Vermögen bzw. den Schutz des Vermögens aus der passiven Unterbilanz beziehen, wird man zum Verkauf im Wege der öffentlichen Versteigerung schreiten. Im Jahr 2015 wird die Zusammenarbeit mit den kantonalen Privatisierungsagenturen fortgesetzt, insbesondere im Hinblick auf die Kontrolle und den Stand der Erfüllung vertraglicher Verpflichtungen.
Der Finanzplan der APF umfasst Einnahmen aus dem Verkauf von Unternehmen und anderen Quellen, aus denen die Ausgaben im Jahr 2015 finanziert werden. Geplant sind Gesamtausgaben und Investitionsausgaben in Höhe von 7.881.000 konvertiblen Mark. Davon entfallen 2.761.000 KM auf das laufende Geschäft, 5.000.000 KM sind Mittel für den Schutz vor Eviktion und 120.000 KM für Investitionsausgaben.
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