
(Patria) - BHANSA, als Anbieter von Flugsicherungsdiensten in Bosnien und Herzegowina, steht vor ernsthaften operativen Herausforderungen, die durch einen plötzlichen und gleichzeitigen Anstieg der Krankmeldungen bei einem Teil des operativen Personals verursacht wurden.
Diese Situation hat zu erheblichen Störungen bei der Erbringung von Flugverkehrskontrolldiensten geführt, und laut Daten des Network Managers wurden am vergangenen Wochenende über 70.000 Minuten Verspätung im Luftverkehr über Bosnien und Herzegowina verzeichnet.
„Obwohl BHANSA das Recht jedes Mitarbeiters auf Krankmeldung gemäß der geltenden Gesetzgebung vollständig respektiert, sind wir als verantwortungsvolle Institution verpflichtet, die Rechtmäßigkeit dieses plötzlichen Anstiegs zu überprüfen, vor allem um die Sicherheit der Luftfahrt zu gewährleisten.
Gleichzeitig hat die Direktion von BHANSA trotz der schwierigen finanziellen Situation – einschließlich des gesperrten Kontos der Agentur aufgrund eines Rechtsstreits, an dem BHANSA nicht beteiligt ist – die Entscheidung getroffen, allen Mitarbeitern volle Gehälter und entsprechende Zulagen auszuzahlen.
Mit diesem Schritt wollten wir unser Engagement für die Stabilität des Systems und die Interessen der Mitarbeiter deutlich machen.
Obwohl wir die legitimen Erwartungen der Arbeitnehmer verstehen, erinnern wir daran, dass die Destabilisierung des Flugverkehrskontrollsystems weitreichende Folgen für den Ruf des Landes und die Verkehrssicherheit hat und als solche kein Druckmittel sein kann.
BHANSA bleibt offen für Gespräche, wird aber die Grundprinzipien der Professionalität und Sicherheit nicht kompromittieren“, heißt es in der Mitteilung der Agentur.
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