Bosnische Schiedsrichter im Skandal um Spielmanipulation vor der WM 2010!

Patria
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02:00
Podijeli:
Bosnische Schiedsrichter im Skandal um Spielmanipulation vor der WM 2010!

Die renommierte US-amerikanische Zeitung „The New York Times“ veröffentlichte wenige Tage vor der Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien einen vertraulichen FIFA-Bericht über die Ermittlungen zu möglichen Spielmanipulationen vor der WM in Südafrika 2010, berichtet die bosnische Nachrichtenagentur Patria (NAP).

Der detaillierte Bericht enthüllt, wie vor der letzten WM Freundschaftsspiele zu Wettzwecken manipuliert wurden, während die Zeitung davor warnt, dass nach dem gleichen System auch Spiele bei der WM gefälscht werden könnten.

Laut Zeugenaussagen soll 2010 auch ein namentlich nicht genanntes Schiedsrichter-Trio aus Bosnien und Herzegowina in die gesamte Affäre verwickelt gewesen sein!

Die Manipulation wurde über die singapurische Firma „Football 4U“ organisiert, die Druck auf den amtierenden Vorsitzenden der Schiedsrichterorganisation Südafrikas, Steve Goddard, ausübte, damit er ihnen die Ernennung von Schiedsrichtern für bestimmte Freundschaftsspiele überlässt.

Diese Firma hatte ihre Dienste zur Bezahlung der Schiedsrichter, ihrer Unterbringung und aller sonstigen Kosten für den finanziell angeschlagenen Fußballverband angeboten. Doch dahinter steckte der Versuch, Spiele zu manipulieren.

Laut diesem Bericht sollte das bosnische Schiedsrichter-Trio auf Anweisung der singapurischen Firma das Spiel zwischen den USA und Australien am 5. Juni 2010 leiten, aber Goddard warnte diese Länder vor dem Manipulationsversuch, sodass das Spiel, das 3:1 für die Amerikaner endete, schließlich von einem einheimischen Trio geleitet wurde.

Es wird angegeben, dass die bosnischen Schiedsrichter nach Aufdeckung des Skandals eine lebenslange Sperre erhalten würden.

Die Zeitung berichtet über mehrere weitere handfeste Beweise für die Manipulation von Vorbereitungsspielen im Jahr 2010.

Erwähnt wird der Fall eines nigerianischen Schiedsrichters, der laut Zeugenaussagen einen Tag nach dem Spiel Südafrika gegen Guatemala in eine Bank kam und eine Bareinlage von 100.000 Dollar tätigte.

- Das Geld brachte er in einer Tasche – bezeugte einer seiner Kollegen, heißt es in dem FIFA-Bericht. Während des Spiels pfiff dieser Schiedsrichter zwei Handelfmeter, obwohl offensichtlich war, dass kein Foul vorlag. Die Schiedsrichterleistung wurde als katastrophal bewertet.

Offiziell bestätigte man von dieser Organisation der US-amerikanischen Zeitung lediglich, dass die Ermittlungen zu möglichen Spielmanipulationen von Nationalmannschaften andauern, berichtet NAP.

 

 

 

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