
(Patria) - Zijad Šarić, Mitglied der Geschäftsleitung des Konsortiums Logistika BiH, bestätigte gegenüber N1, dass die bosnisch-herzegowinischen Transportunternehmen nach der heutigen Sitzung des Krisenstabs beschlossen haben, den Protest und die Blockaden der Grenzübergänge fortzusetzen.
Das bedeutet, dass die bosnisch-herzegowinischen Transportunternehmen zum vierten Mal in Folge nachts an den Grenzen von Bosnien und Herzegowina bleiben werden.
Šarić kommentierte auch die Entscheidung der Europäischen Kommission, mit der LKW-Berufskraftfahrer endlich als besondere Kategorie anerkannt werden, was den Weg zur Lösung des Problems des Aufenthalts im Schengen-Raum ebnet.
Dies ist eine Lösung, die als Ausgangspunkt für die zukünftige Lösung des langjährigen Problems der Transportunternehmer aus Bosnien und Herzegowina dienen wird, da das derzeitige Regime ihnen keinen Aufenthalt im Schengen-Raum von mehr als 90 Tagen innerhalb von 180 Tagen ermöglicht.
- Basierend auf diesen Aussagen ist für uns noch nichts abgeschlossen und erfüllt. Alles, was geprüft wird, trägt unserer Meinung nach in keiner Weise zur Lösung unserer Probleme bei, da es sich in die Länge zieht.
Wir versuchen seit einem Jahr, das Problem der Fahrer zu lösen, und jetzt, wo wir protestieren, hat jemand daran gedacht, eine Initiative zu starten und eine Lösung zu finden, aber niemand hat gesagt, wann.
Niemand hat uns Garantien gegeben, dass niemand die Fahrer bis zu diesem Zeitpunkt, d.h. bis zur endgültigen Lösung, anfassen wird – sagte Šarić.
Da die zuständigen Behörden einen Appell zur Beendigung der genannten Blockaden und Proteste gerichtet haben, da laut ihnen erhebliche wirtschaftliche Schäden entstehen, betonte Šarić, dass sie sich an die falsche Adresse wenden.
- Sie sollten die Transportunternehmen nicht auffordern, die Proteste zu beenden, sondern die Institutionen. Sie sollten sich an die Botschafter, die Europäische Kommission wenden, nicht an die Transportunternehmen.
Sie sollten die Regierungsbehörden appellieren, die ihre Arbeit tun und dieses Problem lösen sollten. Wir haben in erster Linie uns selbst blockiert und erst dann andere Wirtschaftszweige – sagt Šarić.
Abschließend teilt er mit, dass auf der Sitzung des Krisenstabs des Konsortiums Logistika BiH heute die Entscheidung getroffen wurde, dass die Grenzblockaden fortgesetzt werden, bis ihre Forderungen erfüllt sind.
Zur Erinnerung: Gemeinsam mit den bosnisch-herzegowinischen Transportunternehmen blockieren auch Serbien und Nordmazedonien die Grenzen, während Montenegro nach einer Einigung mit der Regierung auf den Protest verzichtet hat.
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