
(Patria) - Das serbische Innenministerium hat heute Morgen angeordnet, den öffentlichen Nahverkehr in Belgrad vollständig einzustellen, bestätigte Ivan Banković vom GSP-Zentrum-Gewerkschaft gegenüber N1 Serbien.
Um 9:05 Uhr kam die Anordnung des Innenministeriums, alle Fahrzeuge des städtischen Verkehrsunternehmens (GSP) Belgrad angeblich aus Sicherheitsgründen in die Werkstätten zurückzuziehen, sagte Banković dem Portal N1.
„Alle GSP-Fahrzeuge, Oberleitungsbusse und Straßenbahnen wurden durch Busse ersetzt, die regulär auf allen Linien fuhren, die das GSP bedient. Um 9:05 Uhr kam die Anordnung des Innenministeriums, die Fahrzeuge in die Werkstätten zurückzuziehen“, sagte Banković und präzisierte, dass sich derzeit (gegen 10:45 Uhr) etwas weniger als 100 GSP-Fahrzeuge auf den Straßen befinden, die nach und nach in die Werkstätten zurückgezogen werden, sobald sie ihre Fahrten beendet haben.
Er erinnerte daran, dass private Transportunternehmen heute Morgen eigenmächtig beschlossen hatten, nicht auf die Straße zu gehen, da sie um die Sicherheit ihrer Fahrzeuge fürchteten.
„Damit haben wir gezeigt, dass das GSP eine Institution dieser Stadt ist. Private Transportunternehmen haben beschlossen, die Belgrader nicht zu befördern, obwohl sie mehr als 100 Buslinien bedienen“, sagte Banković und betonte, dass deshalb seit heute Morgen alle Stadtteile von Palilula auf der Linie 100, alle Stadtteile von Grocka auf der Linie 300, alle Stadtteile von Voždovac auf der Linie 400, alle Stadtteile von Čukarica auf der Linie 500, alle Stadtteile von Surčin auf der Linie 600 und alle Stadtteile von Zemun auf der Linie 700 ohne Transport sind.
Er betonte, dass das GSP seine Fahrzeuge nicht aus eigenem Antrieb zurückzieht, sondern auf Anordnung des serbischen Innenministeriums, präzisierte aber, dass die Mitarbeiter des städtischen Transportunternehmens trotz allem heute an ihren Arbeitsplätzen bleiben werden, auch wenn ihre Fahrzeuge nicht fahren.
„Im GSP-Hauptquartier in Dorćol befinden sich derzeit mehr als 100 Angehörige des Innenministeriums. Ich habe sie persönlich gesehen, das kann ich Ihnen bestätigen. An den Abzeichen sehe ich, dass es sich um Polizisten aus Novi Sad handelt, ob auch aus anderen Städten, weiß ich nicht“, sagte Banković.
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