
(Patria) - Der Vorsitzende des bosnisch-herzegowinischen Präsidiums, Denis Bećirović, sprach heute mit dem Hohen Repräsentanten in BiH, Christian Schmidt.
Bećirović betonte, dass Bosnien und Herzegowina im vergangenen Jahr wichtige Fortschritte gemacht hat und dass er erwartet, dass der Europäische Rat am 21. März eine Entscheidung über die Eröffnung der EU-Beitrittsverhandlungen mit Bosnien und Herzegowina treffen wird.
Die Europäische Kommission hat bereits ihre positive Stellungnahme abgegeben und die Entscheidung des Europäischen Rates sollte eine Bestätigung der erzielten Fortschritte sein.
Während des Treffens wurden zahlreiche aktuelle Fragen in Bosnien und Herzegowina und der Region erörtert.
Bećirović betonte, dass die Ankündigung der Abhaltung eines "großen Oster-Sabora" Serbiens und der bosnisch-herzegowinischen Entität Rs in der demokratischen und zivilisierten Welt absolut inakzeptabel sei. Das Völkerrecht müsse für alle Länder des Westbalkans gleichermaßen gelten.
- Die Abhaltung eines "großen Oster-Sabora" Serbiens und einer administrativ-territorialen Einheit, die sich innerhalb des unabhängigen, souveränen und unteilbaren Staates Bosnien und Herzegowina befindet, würde die grundlegenden internationalen Prinzipien untergraben, die die Beziehungen zwischen den Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen regeln – erklärte Bećirović.
Schmidt gratulierte Bećirović zur Übernahme des Vorsitzes des bosnisch-herzegowinischen Präsidiums. Er äußerte die Erwartungen des Büros des Hohen Repräsentanten, dass BiH in den kommenden Monaten wichtige Schritte in Richtung einer europäischen Zukunft unternehmen wird.
Während des Gesprächs betonte der Hohe Repräsentant, dass die Staatsgrenzen Bosnien und Herzegowinas international anerkannt und geschützt sind und dass es keinen Streit über die Souveränität und territoriale Integrität Bosnien und Herzegowinas geben kann.
Er fügte hinzu, dass im Jahr der Kommunalwahlen ein erheblicher Schwerpunkt auf die Gewährleistung eines demokratischen Umfelds gelegt werden müsse.
- In diesem Sinne ist es wichtig, dass Bedingungen für faire und ehrliche Wahlen geschaffen werden – betonte Schmidt.
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