
(Patria) - Der Vorsitzende des Staatspräsidiums von Bosnien und Herzegowina, Denis Bećirović, wird morgen um 18 Uhr ein neues Treffen mit den Botschaftern der Quint-Staaten (USA, Deutschland, Frankreich, Vereinigtes Königreich und Italien) abhalten.
An dem Treffen, das auf Initiative von Bećirović stattfindet, werden auch der Leiter der EU-Delegation in Bosnien und Herzegowina, Johann Sattler, und der Hohe Repräsentant Christian Schmidt teilnehmen.
Wie Fena im Staatspräsidium von Bosnien und Herzegowina erfährt, wird bei dem Treffen über politische, sicherheitspolitische und andere Herausforderungen in Bosnien und Herzegowina und der Region im Lichte der jüngsten antideutschen Aktivitäten und Tendenzen gesprochen.
Dieses Treffen ist Teil der gesamten außenpolitischen Aktivitäten von Bećirović mit dem Ziel, die internationale Gemeinschaft argumentativ über die Lage in Bosnien und Herzegowina zu informieren.
Es handelt sich zudem um eine neue Praxis, die Bećirović im Staatspräsidium von Bosnien und Herzegowina eingeführt hat und die vorsieht, dass im Staatspräsidium von Bosnien und Herzegowina mit den Botschaftern der Quint, der EU und dem Hohen Repräsentanten der internationalen Gemeinschaft gesprochen wird.
Man sollte nicht vergessen, dass von den fünf Quint-Staaten vier Staaten gemeinsam mit der Europäischen Union als Sonderverhandler Zeugen des Dayton-Friedensabkommens sind.
Zur Erinnerung: Bei dem vorherigen Treffen mit den Botschaftern der Quint-Staaten im April dieses Jahres machte Bećirović deutlich, dass Bosnien und Herzegowina nicht tatenlos zusehen werde, wie seine Souveränität und territoriale Integrität gefährdet werden, und dass die Sanktionierung der anti-Dayton- und verfassungswidrigen Politik entschlossener sein müsse.
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