
(Patria) - Das Mitglied des Staatspräsidiums von Bosnien und Herzegowina, Denis Bećirović, sprach mit dem Botschafter der Republik Österreich in Bosnien und Herzegowina, Georg Diwald, über die aktuelle Lage in Bosnien und Herzegowina und der Region sowie über die Stärkung der bilateralen Beziehungen zwischen Bosnien und Herzegowina und der Republik
Österreich.
Bećirović bedankte sich für die umfassende Unterstützung und Hilfe der Republik Österreich für Bosnien und Herzegowina auf bilateraler und multilateraler Ebene. Er betonte die konsequente und starke Unterstützung der Republik Österreich für den europäischen und euroatlantischen Weg Bosnien und Herzegowinas.
Besonders wies er auf die prinzipientreue Haltung und Bereitschaft der Republik Österreich hin, klar auf antidejtonisches Handeln in unserem Staat zu reagieren, was auch durch die Verhängung von Sanktionen gegen Politiker bestätigt wurde, die die verfassungsmäßige Ordnung und das Dayton-Friedensabkommen untergraben.
Ebenso hob er die wichtige Rolle der Republik Österreich bei der Wahrung der inneren Stabilität und Sicherheit Bosnien und Herzegowinas durch die Beteiligung ihres Kontingents an der EUFOR-Mission ALTHEA hervor.
Der Botschafter der Republik Österreich in Bosnien und Herzegowina, Georg Diwald, sagte, dass Österreich
den europäischen Weg Bosnien und Herzegowinas weiterhin unterstütze und die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden Staaten stärke. Er betonte, dass die Wahrung der institutionellen Stabilität Bosnien und Herzegowinas wichtig für den Frieden und die europäische sowie euroatlantische Zukunft Bosnien und Herzegowinas sei.
Die Gesprächspartner stellten fest, dass die bilateralen Beziehungen zwischen den beiden Staaten gut und ausgesprochen freundschaftlich seien und dass es wichtig sei, die Verbindungen zwischen Bosnien und Herzegowina und der Republik
Österreich weiter zu vertiefen. Hervorgehoben wurde, dass die freundschaftlichen Beziehungen von einer besonders gut entwickelten Zusammenarbeit auf wirtschaftlicher Ebene begleitet werden, da die Republik Österreich auch der größte Investor in Bosnien und Herzegowina ist.
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