
(Patria) – Der Vorsitzende des Staatspräsidiums von Bosnien und Herzegowina, Denis Bećirović, traf sich in New York mit dem Unterstaatssekretär für politische Angelegenheiten im US-Außenministerium, John Bass, dem stellvertretenden Außenminister für Europa und Eurasien, James O'Brien, und dem stellvertretenden Assistenten des Außenministers für den Westbalkan, Alexander Kasanof.
Während des gehaltvollen und langen Treffens wurde über die aktuelle Sicherheits- und politische Lage in Bosnien und Herzegowina und der Region des Westbalkans gesprochen. Bećirović informierte seine Gesprächspartner argumentativ und detailliert über die wichtigsten Herausforderungen und Gefahren, denen die Region gegenübersteht. Er betonte, dass das strategische Interesse des Staates Bosnien und Herzegowina die Vertiefung der umfassenden Zusammenarbeit mit den Vereinigten Staaten von Amerika sei.
Bećirović bedankte sich für die kontinuierliche und starke Unterstützung der USA für Bosnien und Herzegowina auf seinem europäischen und euroatlantischen Weg. Er hob hervor, dass die derzeitigen Umstände in Bosnien und Herzegowina, der Region und Europa ein stärkeres Engagement der USA erfordern. Bećirović betonte besonders die sehr ermutigenden Botschaften, die er von US-Präsident Joseph Biden erhalten habe.
Der Vorsitzende des Staatspräsidiums von BiH und die Vertreter des US-Außenministeriums zeigten ein hohes Maß an Übereinstimmung hinsichtlich der Ursachen und der Hauptakteure, die für die Verschlechterung der politischen und sicherheitspolitischen Lage in Bosnien und Herzegowina und der Region verantwortlich sind. Auf der Grundlage gemeinsamer Bewertungen wurde die Bereitschaft bekundet, gemeinsam an der Umsetzung strategischer Handlungsrichtungen in der kommenden Zeit zu arbeiten.
Die Gesprächspartner waren sich einig, dass zusätzliche Anstrengungen und Schritte in den Institutionen Bosnien und Herzegowinas unternommen werden müssen, um die uns auferlegten Verpflichtungen zu erfüllen, damit auch Bosnien und Herzegowina in den EU-Wachstumsplan für den Westbalkan aufgenommen werden kann.
Die US-Vertreter betonten sehr deutlich, dass sie eine Destabilisierung Bosnien und Herzegowinas nicht zulassen werden und die notwendigen Mittel zum Schutz von Frieden, Stabilität und des Dayton-Friedensabkommens einsetzen werden.
Bei dem Treffen wurden auch einige konkrete künftige Aktivitäten vereinbart, die zur Stabilität und zum Frieden in Bosnien und Herzegowina und der Region beitragen werden.
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