
(Patria) - Mitglied des Präsidiums von BiH Denis Bećirović traf sich mit einer Delegation des Europäischen Parlaments, bestehend aus: dem Vorsitzenden Davor Ivo Stier, Andre De Munter und Živilė Urbonavičiūtė.
Während des Treffens wurden die aktuelle politische und sicherheitspolitische Lage in Bosnien und Herzegowina sowie der Prozess des Beitritts Bosniens und Herzegowinas zur Europäischen Union (EU) erörtert.
Bećirović wies auf gefährliche Angriffe auf die verfassungsmäßige Ordnung Bosniens und Herzegowinas hin und betonte, dass ohne die Wahrung der verfassungsmäßigen Ordnung Bosniens und Herzegowinas die Wahrung von Frieden und Stabilität in unserem Land und die ernsthafte Arbeit an der Dynamisierung der europäischen Integration unmöglich seien. In diesem Zusammenhang wies er auf die Bedeutung einer stärkeren Unterstützung der EU für Bosnien und Herzegowina sowie auf die Fortsetzung der Sanktionen gegen diejenigen hin, die den Frieden und die Stabilität Bosniens und Herzegowinas und der Region gefährden.
Die Vertreter der Delegation des Europäischen Parlaments begrüßten bestimmte Ergebnisse, die die Institutionen Bosniens und Herzegowinas in diesem Mandat erzielt haben. Es wurde betont, dass Bosnien und Herzegowina eine reale Chance auf die Aufnahme von Verhandlungen mit der EU hat, dass aber entscheidende Reformen in den Bereichen Justiz, Korruptionsbekämpfung und Funktionsfähigkeit der Institutionen von entscheidender Bedeutung sind. Sie betonten insbesondere, dass die EU Destabilisierungsversuche von Bosnien und Herzegowina nicht tolerieren werde.
Bećirović hob abschließend die Bedeutung der Intensivierung des europäischen und euro-atlantischen Integrationsprozesses hervor und erinnerte die europäischen Parlamentarier daran, dass die Außenpolitik Bosniens und Herzegowinas vollständig mit der Außenpolitik der EU abgestimmt sei. Die Gesprächspartner stellten fest, dass Frieden, Stabilität und die europäische Zukunft Bosniens und Herzegowinas ein gemeinsames Interesse der EU und der Länder der Region seien und dass Dialog, die Achtung des Völkerrechts und die gegenseitige Zusammenarbeit die Grundlagen bleiben, auf denen die Zukunft aufgebaut werden sollte.
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