
(Patria) - Der Vorsitzende des bosnisch-herzegowinischen Präsidiums, Denis Bećirović, sprach in Stockholm im Rahmen seines offiziellen Besuchs im Königreich Schweden mit dem schwedischen Außenminister Tobias Billström. Dies ist der erste offizielle Besuch des Vorsitzenden des bosnisch-herzegowinischen Präsidiums im Königreich Schweden seit der Aufnahme der diplomatischen Beziehungen zwischen Bosnien und Herzegowina und dem Königreich Schweden im Jahr 1992.
Während des inhaltsreichen und offenen Gesprächs informierte Bećirović Minister Billström über die aktuellen politischen und sicherheitspolitischen Herausforderungen in Bosnien und Herzegowina und der Region.
Er dankte dem Königreich Schweden für die umfassende Hilfe für Bosnien und Herzegowina, insbesondere Minister Billström als aktivem Befürworter der Entscheidung des Europäischen Rates zur Eröffnung von Beitrittsverhandlungen Bosniens und Herzegowinas mit der EU.
Bećirović sagte, der Beitritt Bosniens und Herzegowinas zur EU und zur NATO sei eine geostrategische Investition in Frieden, Demokratie, Sicherheit, Stabilität und Wohlstand.
Er wies auf die Bedeutung des NATO-Beitritts Schwedens hin und betonte, dass die NATO-Mitgliedschaft eines der strategischen Ziele des Staates Bosnien und Herzegowina sei.
„Nordeuropa ist nach dem NATO-Beitritt Schwedens und Finnlands deutlich sicherer geworden. Der Westbalkan ist derzeit die Schwachstelle der europäischen Sicherheitsarchitektur, und deshalb muss der Prozess des NATO-Beitritts Bosniens und Herzegowinas beschleunigt werden“, sagte Bećirović.
Der schwedische Außenminister Tobias Billström betonte die Bedeutung des ersten Besuchs des Vorsitzenden des bosnisch-herzegowinischen Präsidiums im Königreich Schweden sowie die Notwendigkeit einer intensiveren Zusammenarbeit zwischen den höchsten Vertretern beider Länder. Er betonte nachdrücklich die volle Unterstützung für die Unabhängigkeit, Souveränität und territoriale Integrität Bosniens und Herzegowinas und hob das Engagement Schwedens für Frieden und Stabilität in Bosnien und Herzegowina und der Region hervor.
Er erinnerte daran, dass Schweden am 28. Jahrestag der Unterzeichnung des Dayton-Friedensabkommens der EUFOR (ALTHEA) beigetreten sei und sich damit zusätzlich zur Unterstützung der Aufrechterhaltung der Sicherheit und Stabilität des Staates Bosnien und Herzegowina verpflichtet habe. Er hob auch hervor, dass das Königreich Schweden die EU-Erweiterung sowie die europäischen und
euro-atlantischen Integrationen Bosniens und Herzegowinas unterstütze.
Bećirović und der schwedische Außenminister Tobias Billström stellten fest, dass die Beziehungen zwischen den beiden Ländern sehr gut und freundschaftlich seien, geprägt von Freundschaft und basierend auf gegenseitigem Respekt. Es wurde auch die Absicht bekundet, die wirtschaftliche Zusammenarbeit sowie die Zusammenarbeit in anderen Bereichen zu verbessern.
Während des Gesprächs dankte Bećirović dem Königreich Schweden für die starke Unterstützung bei der Verabschiedung der Resolution über den 11. Juli als Internationalen Tag des Gedenkens an den Völkermord von Srebrenica 1995 durch die UN-Generalversammlung. Schweden war einer der Mitinitiatoren der Resolution, und Bosnien und Herzegowina wird dies niemals vergessen, schloss Bećirović.
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