
(Patria) - Der Vorsitzende des Staatspräsidiums von Bosnien und Herzegowina, Denis Bećirović, und das Mitglied des Staatspräsidiums, Željko Komšić, sprachen mit dem Generalsekretär der Vereinten Nationen, António Guterres, im UN-Hauptquartier in New York.
Im Hauptquartier dieser internationalen Organisation dankten Bećirović und Komšić dem UN-Generalsekretär António Guterres für die bisherige Unterstützung der Aktivitäten und Maßnahmen im Kampf gegen die Leugnung des Völkermords, Hassreden und die Verherrlichung von Kriegsverbrechen in Bosnien und Herzegowina.
Sie wiesen den UN-Generalsekretär António Guterres auf wichtige Fakten im Zusammenhang mit dem Resolutionsentwurf über Srebrenica in der UN-Generalversammlung hin. Es wurde betont, dass durch rechtskräftige Urteile der höchsten UN-Gerichte (Internationaler Gerichtshof und Internationaler Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien) bestätigt wurde, dass an den Bosniaken in der UN-Schutzzone Srebrenica ein Völkermord begangen wurde. Die Bedeutung der Annahme einer Resolution über den Internationalen Tag des Gedenkens und der Erinnerung an den 1995 in Srebrenica begangenen Völkermord durch die UN-Generalversammlung wurde hervorgehoben. Sie betonten, dass die UN durch die Annahme der Resolution über den 11. Juli als Internationalen Tag des Gedenkens und der Erinnerung an den 1995 in Srebrenica begangenen Völkermord auf die Bedeutung der Förderung der Wahrheit über den begangenen Völkermord hinweisen werden.
Herr Guterres betonte, dass jede Form der Leugnung des Völkermords absolut inakzeptabel sei, und sprach seine volle Unterstützung für die Souveränität und territoriale Integrität Bosnien und Herzegowinas aus.
Während des Gesprächs mit dem UN-Generalsekretär António Guterres betonten der Vorsitzende des Staatspräsidiums von Bosnien und Herzegowina, Denis Bećirović, und das Mitglied des Staatspräsidiums, Željko Komšić, dass das grundlegende Ziel der Resolution der Aufbau von Frieden, Sicherheit und Vertrauen in Bosnien und Herzegowina und der Region sei. Ebenfalls wurde betont, dass die Annahme der Resolution auch wichtig sei für die Wahrung der Glaubwürdigkeit der UN und den Hinweis auf die Bedeutung der Einhaltung der Urteile der UN-Gerichte, das Ziehen von Lehren aus dem Versagen der UN bei der Verhinderung des Völkermords an den Bosniaken in Srebrenica sowie den Hinweis auf die globale Bedeutung der Völkermordprävention.
Sie erinnerten auch an die Worte des UN-Generalsekretärs António Guterres, der zum 25. Jahrestag des Dayton-Friedensabkommens unter anderem sagte, dass der Aufbau einer friedlichen Zukunft die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit erfordere.

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